Für den Bedarf geplant und gebaut

Andere Liste/Die Grünen Rödermark sieht Verdienst beim Bau günstiger Wohnungen

Ein Erfolgsprojekt in Sachen Stadtentwicklung sind nach Ansicht der Rödermärker Grünen die knapp 130 Wohnungen zwischen S-Bahn und Odenwaldstraße.
+
Ein Erfolgsprojekt in Sachen Stadtentwicklung sind nach Ansicht der Rödermärker Grünen die knapp 130 Wohnungen zwischen S-Bahn und Odenwaldstraße.

Dass im Rhein-Main-Gebiet in allen Kommunen eine gehörige Nachfrage nach Wohnungen aller Kategorien besteht, ist unbestritten. Die Sache hat nach Auffassung der Anderen Liste/Die Grünen Rödermark (AL) aber zwei Seiten: Zum einen die Ursachenbekämpfung des Siedlungsdrucks in der Region, zum anderen die Befriedigung des Bedarfs.

Rödermark – „Es war in den letzten 15 Jahren ein großes Verdienst der AL“, so der sozialpolitische Sprecher der AL/Grünen-Fraktion Reimund Butz, „dass die Stadt sehr wohl den Erhalt und den Zuwachs von preisgünstigen Wohnungen gezielt in den Blick genommen wie auch den ökologischen Erfordernissen in gleicher Weise Rechnung getragen hat.“

In der Amtszeit von Bürgermeister Roland Kern (2005-2019) seien entstanden: Die Seniorenresidenz am Badehaus mit 45 barrierefreien Wohnungen; das Franziskushaus mit 40 barrierefreien Wohnungen, davon 17 mit Sozialbindung, und zwei Demenz-WGs für 13 Personen; der Senioren- und Pflegepark in der Carl-Zeiss-Straße mit 41 Plätzen; das Pflegestift Artemed mit 108 Plätzen in Urberach; das Wilhelm-Thomin-Haus mit 18 Wohnungen für Menschen mit Behinderung in der Erikastraße. Mit dem Beratungs- und Betreuungsnetzwerk für Senioren habe die Leitstelle Älterwerden des Kreises diese Projekte als Leuchttürme in der gesamten Region bezeichnet, argumentiert Butz.

Zum klassischen Wohnungsbau rechnet die AL für die Amtszeit von Kern vor: 100 Wohneinheiten für etwa 230 Einwohner am Karnweg; 200 Wohneinheiten für 460 Einwohner an den Rennwiesen; 13 Reihenhäuser für zirka. 60 Einwohner am ehemaligen Gallusheim; etwa 250 Wohnungen für rund 570 Einwohner in Baulücken; 14 Baugrundstücke für etwa 50 Einwohner samt Kindergarten am alten Festplatz; 14 Reihenhäuser und 129 Wohneinheiten für rund 340 Einwohner auf dem ehemaligen Hitzel- und Beck-Gelände an der Odenwaldstraße.

Dieses Projekt sei eine Glanzleistung gewesen, meint Reimund Butz: „Jahrzehntelang hatte kein Mensch einen blassen Schimmer davon, was dort überhaupt gemacht werden könnte. Das gelang aber schließlich in einem komplizierten Dreiecksgeschäft von Land, Investor und Stadt.“

In Planung oder Umsetzung: 70 Wohneinheiten für etwa 160 Einwohner an der Kapellenstraße (diese Planung sei wegen der Eigentumsverhältnisse ebenfalls schwierig gewesen); mindestens 100 Wohneinheiten südlich alter Seeweg (am alten Gaswerk); etwa. 15 Wohneinheiten im Wohnquartier südlich Darmstädter Straße; mehrere Dutzend neue Wohneinheiten in einem Urbanen Gebiet Odenwaldstraße. „Und in diese Kategorie“, so Reimund Butz, „gehört auch das Projekt „Frankfurter Bogen“, in welches die Stadt dank der Initiative von Erster Stadträtin Andrea Schülner aufgenommen worden ist und in welchem Wohnungsbau, selbstverständlich auch preisgünstiger, in der Nähe des Bahnhofs Urberach stattfinden soll.“ (siw)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare