Stadt will altes Problem neu angehen

Halle Urberach: Teure Heizenergie verpufft ins Freie

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Die Hallentür wird blockiert – und Heizenergie verpufft stundenlang ins Freie.

Urberach – Die Stadt möchte im neuen Jahr ein altes Problem neu angehen. Sportler, die in der Halle Urberach trainieren, blockieren immer wieder den Sportlereingang. Das eröffnet Nachzüglern die Chance, auch ohne Schlüssel-Chip in die Halle zu kommen.

Früher diente für die Blockade ein Gummikeil, zuletzt war es eine Schaumstoffwurst. Die Folge: stundenlang verpufft während des Trainings teure Heizenergie ins Freie. Und das ausgerechnet in Rödermark, der Stadt die erst kürzlich wieder den Klimaschutzpreis an Bürger vergeben hat. Die Kommunalen Betriebe möchten im Gespräch mit den Vereinssportlern für eine Verhaltensänderung werben. Denn alle Nachbesserungsversuche schlugen fehl.

Es war in der Halle sogar ein Licht installiert worden, das mit der Türklingel gekoppelt ist. Das Schließsystem war 2015 umgestellt worden. Zutritt gibt’s seither nur per Chip – und den hat immer nur eine einzige Person. Schlüssel, von denen unüberschaubar viele im Umlauf waren, wurden abgeschafft. Da die Tür nach jedem Chip-Gebrauch schließt, gibt es Probleme mit Nachzüglern. Der Chip-Besitzer muss immer wieder an die Tür laufen. (bp)

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