In zehn Minuten alles Wichtige sagen

Speed-Dating an der Berufsakademie in Rödermark

Die „Softbauware“, eine der Ausbildungspartner der Berufsakademie Rhein-Main, ist in Langen angesiedelt. Sie bildet derzeit bereits mehrere BA-Studenten aus und sucht fürs nächste Herbstsemester einen weiteren.
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Die „Softbauware“, eine der Ausbildungspartner der Berufsakademie Rhein-Main, ist in Langen angesiedelt. Sie bildet derzeit bereits mehrere BA-Studenten aus und sucht fürs nächste Herbstsemester einen weiteren.

Der Bewerbertag an der Berufsakademie (BA) Rhein-Main in Rödermark mit seinem Speed-Dating hat trotz der ungewöhnlichen Umstände nichts von seiner Anziehung eingebüßt. Die meisten Partnerfirmen hatten ihre Infostände ins Freie verlagert. Der rund 7500 Quadratmeter großen Campus war geprägt von Pavillons und Wärmepilzen, aber auch von Kakao und Tee.

Urberach- Nur ein paar Unternehmen stellten sich in den Räumen vor. Andere waren per Bildschirm online die ganze Zeit über präsent. Im Mittelpunkt standen die Bewerbungsgespräche der zukünftigen Studierenden, die sich für das Herbstsemester 2021 eine Ausbildungsfirma suchten.

„Aber mein Tipp: Ziehen Sie vor Ihrem Gespräch Ihre Maske ganz kurz herunter, damit man Sie sehen kann! Und danach schnell wieder hoch“, empfahl Akademieleiter Bernd Albrecht allen Bewerbern, zumindest kurz Gesicht zu zeigen: „ Machen Sie aus diesem Abend einen erfolgreichen Abend für sich!“

In entspannter Stimmung stellten sich Studieninteressenten und Bewerber in knapp zehnminütigen Kennenlern- und Bewerbungsgesprächen den Partnerunternehmen vor, ehe es zum nächsten Stand ging. So warb etwa der Vorstandsvorsitzende des Urberacher Hightech-Spezialisten CeoTronics, Thomas H. Günther, um Auszubildende im dualen Wirtschaftsingenieurwesen mit Start im Oktober 2021. Er verwies auf mehrfache gute Erfahrungen mit BA-Studierenden bis hin in die eigene Familie.

Aus Langen waren die kaufmännische Leiterin der Firma „Softbauware“, Wasiliki Koulis, und ihr Kollege Amel Planic gekommen. Gerade er konnte Interessenten für eine Ausbildung in der Firma seine ganz persönlichen Erfahrungen weitergeben. Er hatte ein Studium an der TU Darmstadt begonnen und war dann – im gleichen Bereich – zur BA Rhein-Main gewechselt und wusste nun um die zahlreichen Vorteile, die dieses geteilte Ausbildungsschema für ihn bedeutet.

Die BA hatte ein umfangreiches Rahmenprogramm organisiert, einen großen Info-Bereich rund um das Thema „Karrierevorteil: Duales Studium“ etwa, Campusführungen oder Informationen über freie Stellen der Partnerunternehmen, die an diesem Tag nicht vor Ort waren.

Die künftigen Fach- und Führungskräfte waren nach der Veranstaltung ebenso zufrieden wie ihre künftigen Chefs: „Diese Form der Rekrutierung bietet uns die Möglichkeit, die Bewerber direkt ein bisschen besser kennenzulernen. Wir als Unternehmen sehen das Speed-Dating der BA als eine absolute Bereicherung.”

Akademieleiter Albrecht ist über so viel positive Resonanz erfreut. „Wenn Bewerber und unsere Partnerunternehmen mit einem Lächeln den Campus verlassen, ist dies immer ein gutes Zeichen. Die Erfahrung zeigt, dass wir in der Regel viele Bewerber, die diese Veranstaltungen besuchen, zu Studienbeginn wiedersehen. Wir sind sehr stolz darauf, etwas mehr als 60 Prozent der Interessenten über diesen und andere Rekrutierungswege an unsere Partnerunternehmen zu vermitteln.“ (chz)

Studieninteressenten können sich beim monatlichen Perspektivabend oder unter 06074 3101126 über das duale Studium an der Berufsakademie Rhein-Main (Am Schwimmbad 3; 63322 Rödermark) informieren.

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