Warten auf die große Lösung

Freunde des Wasserturms feiern - Beteiligungsverfahren für Untere Sände läuft

+
Zum Mini-Oktoberfest wurde die Trachtnacht, die das Wasserturmfest am Freitagabend eröffnet hatte.

Der Wasserturm – besser gesagt: der Platz drumherum – entpuppte sich am Wochenende einmal mehr als idealer Ort zum Feiern. Das Jügesheimer Wahrzeichen lockte Gäste auch von weit jenseits der Ortsgrenze an.

Jügesheim – Die erste Trachtnacht am Freitag wurde zur großen Dirndl- und Lederhosen-Party. Und am Samstag war der Andrang so groß, dass die Bratwürstchen ausgingen.

Der Turm steht gut da, baulich steht in nächster zeit nichts an, sagte Stephan Mattes, der Vorsitzende des 1986 gegründeten Vereins Freunde des Wasserturms. Der Vorstand wartet jetzt auf das Beteiligungsverfahren, das die Stadt für die Untere Sände vom „Schmuddel-Parkplatz“ des Waldfriedhofs über den einstigen Minigolfplatz bis hin zum Waldstreifen entlang der B 45 angekurbelt hat. Angestrebt ist eine Lösung, die allen Nachbarn gerecht wird – einschließlich des Hospizes, der Gaststätte „Zur Wolfsschlucht“ und eben des Wasserturmvereins.

Der wird übrigens immer noch gefragt, ob der 400-Kubikmeter-Behälter mehr als 30 Meter überm Boden das Wasser für alle Jügesheimer gefasst hat. Nein, hat er nicht. Nicht einmal zu seiner Eröffnung in den späten Dreißigerjahren, als Jügesheim noch ein Dorf war. Der Turm wurde als sogenannter Gegenbehälter zum Wasserwerk im Wald am Alten Weg betrieben und garantierte den nötigen Druck in den Leitungen.  lö

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare