70 Feuerwehrleute leisten bei Dachstuhlbrand Schwerstarbeit

Rödermark: Kamin war offenbar Brandherd

Eine dicke Rauchwolke stand am Sonntagmittag über dem Süden von Ober-Roden. Unser Leser Lothar Müller fotografierte den Dachstuhlbrand in der Forststraße vom eigenen Balkon aus.
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Rödermark: Eine dicke Rauchwolke stand am Sonntagmittag über dem Süden von Ober-Roden. Unser Leser Lothar Müller fotografierte den Dachstuhlbrand in der Forststraße vom eigenen Balkon aus.

Das Feuer, das am Sonntagmittag den Dachstuhl eines Hauses in der Forststraße zerstörte, ist vermutlich im oder am Kamin ausgebrochen. Davon geht die Polizei nach ihren ersten Ermittlungen aus.

Rödermark - Der Brand in einem Haus in der Forststraße in Rödermark-Ober-Roden war am Sonntag kurz nach 13 Uhr ausgebrochen. Die Bewohner des Obergeschosses hatten die Feuerwehr alarmiert und brachten sich anschließend selbst in Sicherheit. Die dicke Rauchwolke war da schon von Weitem zu sehen. „Als wir in die Forststraße kamen, war das Dach schon zur Hälfte durchgebrannt“, schilderte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Peter Gotta den beginn eines langen und personalintensiven Einsatzes. Noch von unterwegs hatte er die Drehleiter der Feuerwehr Rodgau-Süd angefordert. Das eigene Teleskopmastfahrzeug ist immer noch zur Reparatur..

Jeweils zwei Trupps unter Atemschutz bekämpften die Flammen von oben beziehungsweise gingen zum Löschangriff innen über. Das Feuer fraß sich durch Zwischenverkleidungen und Dämmung. Die Einsatzkräfte mussten das ganze Dach aufreißen, um alle Glutnester zu erreichen. 70 Feuerwehrleute aus Ober-Roden, Urberach und Nieder-Roden waren vor Ort. 40 Atemschutzgeräte wurden benötigt – ein Indiz für die schwere Arbeit der freiwilligen Helfer.

Eine Frau erlitt einen Schock, eine zweite Frau eine Rauchvergiftung. Beide wurden vom Rettungsdienst behandelt und vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Das Haus ist vorläufig unbewohnbar, die Bewohner kamen bei Bekannten unter. Sein Angebot eines städtischen Notquartiers war zum Glück überflüssig, sagte Bürgermeister Jörg Rotter.  (Michael Löw)

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