Picknick auf der Halfpipe ist nicht erwünscht

Klare Regeln für den Skatepark

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Stephanie Grabs, Eyub Demir und Chris Götte von der Jugendabteilung sowie Erster Stadtrat Jörg Rotter (rechts) kümmern sich um Regeln für den Skaterbetrieb.

Urberach - Der Skaterpark am Märktezentrum zieht auch nicht willkommenes Publikum an. Die Stadt versucht, mit Regeln klare Verhältnisse zu schaffen. Denn Gäste, die quasi auf der Bahn picknicken, sind dort nicht erwünscht.

Der Skatepark ist ein Sportplatz und kein Spielplatz! Das ist die Botschaft, die neue Regeln für den Skatepark hinter dem Badehaus vermitteln wollen. „In den vergangenen Monaten hatten sich die Skater immer wieder mit spielenden Kleinkindern und uneinsichtigen Erziehungspersonen auf der Fläche der Skatebahn auseinandersetzen müssen. Manchmal waren die Eltern gar nicht greifbar“, erläuterte Erster Stadtrat Jörg Rotter das Problem. Deshalb hat die Stadt jetzt ein Regelwerk aufgestellt und ein Schild produzieren lassen. Rotter brachte es zusammen mit Stephanie Grabs, Eyub Demir und Chris Götte von der Jugendabteilung oben an der Halfpipe an.

„An manchen Tagen, wenn viele Gruppen auf der Freizeitanlage picknickten, war ein gefahrenfreies Skaten nicht möglich.“ In diesem Zusammenhang kündigte Rotter ein Nutzungskonzept für den gesamten Bereich der Freizeitanlage an. Dies werde derzeit erarbeitet und solle bald vorgestellt werden.

Die Regeln, die mit den älteren Skatesportlern erarbeitet wurden, schreiben nun klar vor, dass eine Nutzung der Skatebahn ohne die Aufsicht einer Erziehungsperson erst Kindern ab zehn Jahren erlaubt ist. Jüngere dürfen sie in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person nur montags bis donnerstags bis 16 Uhr und sonntags von 16 bis 17 Uhr befahren. Dabei sind Fahrräder und Tretroller nicht erlaubt.

Eine Ausnahme gilt für sogenannte „Stunt-Scooter“. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die Skatefläche sauber zu halten ist. „Scherben, Steine, Sand und Müll können zu Unfällen führen und Verletzungen verursachen“, betont Stephanie Grabs, die Leiterin der Jugendabteilung.

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„Niemand will Anfänger vertreiben. Es geht einzig um die Sicherheit aller“, versichert Eyub Demir. „Nur in einem Skatepark, der gerade nicht stark frequentiert ist, können Anfänger gefahrenfrei üben, da sie hier die nötige Ruhe haben.“ Die Jugendabteilung rät Eltern: „Sollten andere Nutzer den Skatepark bereits benutzen, so beobachten Sie bitte zunächst die Situation und lassen Ihr Kind nicht sofort gleichzeitig mit anderen fahren. Falls Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Kind risikofrei fahren kann, sollten Sie einen der erfahrenen Nutzer um Rat fragen.“ (bp)

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