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Rödermark: Lachen ist eine himmlische Medizin

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Kirchenmaus und Rodaumaus trauen sich an Fastnacht aus der Nazarius-Kirche heraus und besuchen gemeinsam mit Dr. Claudia Seitz-Nitschko und Berit Vidovic die Kinder – mit einer Lachtüte im Gepäck.
Rödermark: Kirchenmaus und Rodaumaus trauen sich an Fastnacht aus der Nazarius-Kirche heraus und besuchen gemeinsam mit Dr. Claudia Seitz-Nitschko und Berit Vidovic die Kinder – mit einer Lachtüte im Gepäck. © Christine Ziesecke

Familien aus den Pfarrgemeinden St. Gallus und St. Nazarius in Rödermark dürfen sich auf ein bisschen Karneval und Narretei freuen – so sie sich dafür anmelden. Denn die Kirchenmäuse verteilen Fastnachtstüten mit dem passenden Titel „Lachen ist gesund“. Was drinnen steckt, bleibt natürlich bis zu den tollen Tagen geheim.

Rödermark - „Aufgrund der pandemischen Lage haben wir uns in beiden Gemeinden entschieden, Familien mit kleinen Kindern statt zu einem Kirchenmäusegottesdienst zu einer ‚Lachen ist gesund-Kirchenmaustüte’ einzuladen“, erläutert Gemeindereferentin Tanja Bechtloff. „Die Tüte soll helfen, gemeinsam dem Glücklichsein und dem Lachen näher auf die Spur kommen zu können.“

Fünf Ober-Röderinnen und zwei Urberacherinnen gehören außer ihr zum Kirchenmäuse-Team. Dr. Claudia Seitz-Nitschko und Berit Vidovic erzählten, wie die „Mäuse“ die Corona-Teit verbracht haben. Nach dem ersten, damals sehr aufregenden Kindergottesdienst online gab es noch einige der Art. Doch dann baten vor allem die Eltern: „Wann dürfen wir endlich wieder in die Kirche kommen? Die Jüngsten haben nicht mehr so viel Geduld, konzentriert vor dem Bildschirm zu sitzen!“

Einige Gottesdienste folgten im Freien, etwa in der Weidenkirche, einige auch mit viel Abstand in der Kirche. Neu ist die Situation des Pfarreienverbundes auch auf einem anderen Gebiet: Die Kirchenmäuse aus Ober-Roden und Urberach treffen sich gemeinsam. Was die Zeiten ändert, da ihr Treffen parallel zum Hauptgottesdienst sonntags um 10.30 Uhr nicht mehr möglich ist. „Wir wünschen uns schließlich möglichst oft den Pfarrer dabei, drum weichen wir jetzt auf nachmittags aus“, erläutert Tanja Bechtloff. Der nächste Kirchenmäuse-Gottesdienst ist am 3. April um 16 Uhr, voraussichtlich in der Weidenkirche. Er soll die Frage „Wir lernen unseren Pfarrer näher kennen“ beantworten.

Davor aber kommt das erst einmal das Fastnachtswochenende, das wegen der sehr hohen Corona-Zahlen notgedrungen von neuen Ideen bestimmt ist: „Ausfallen darf es auf keinen Fall. Schließlich wollen wir eine Gemeinschaft bleiben. Wir haben einige ‚neue’ Kinder dazu bekommen, und gerade bei denen möchten wir gerne weiter in Erinnerung bleiben. Wir sind wie eine große Familie, die sich auch regelmäßig trifft und gemeinsam feiert oder zumindest voneinander hört“, beschreibt es Claudia Seitz-Nitschko.

Und was wäre dafür an Fastnacht besser geeignet als das Thema Lachen? Denn das gilt nicht nur als eine gute irdische Medizin für fast alles. „Lachen ist auch eine himmlische Medizin“, sagen die Kirchenmäuse.

Als kleine Hilfe gibt’s deshalb eine Tüte voller Zutaten – mehr wird nicht verraten. Ein paar Informationen lassen sie sich dann aber doch entlocken. Verpackt werden eine gedankliche wie auch süße Medizin samt einer launigen Einnahmeverordnung. „Und wir heben uns natürlich als Kirche auch etwas von anderen Projekten dieser Art ab“, versprechen die Teammitglieder.

Wer neugierig geworden ist, kann sich bis zum Montag, 21. Februar, unter z 06074 94035 oder mit einer E-Mail an pfarrbuero@nazarius.de für die „Lachen ist gesund-Kirchenmaustüte“ anmelden. Bei der Anmeldung sollten die Familien ihren Namen, die Adresse und die Zahl der Kinder mitteilen. Die närrische Medizin wird dann am 26. oder 27. Februar bei ihnen zuhause vorbeigebracht.  (Christine Ziesecke)

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