Rödermarkflagge auf dem Gipfel?

Expedition in eisige Höhen

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Die Ausrüstung, die Mahmut Doganli die Tour ermöglichen soll, ist umfangreich. Kein Wunder: Auf dem Elbrus-Gletscher fallen selbst im Sommer die Temperaturen auf bis minus 20 Grad. Toll, dass der Kletterer Rödermarks Flagge mitnimmt. Bürgermeister Roland Kern (rechts) überreichte sie.

Rödermark - Sofern bei der spektakulären Bergtour von Mahmut Doganli alles glatt läuft, weht morgen die Rödermärker Flagge auf dem höchsten Berg Europas – dem 5642 Meter hohen Elbrus. Der Rödermärker Klettermaxe hat über Moskau inzwischen den Kaukasus erreicht.

Bürgermeister Roland Kern hatte ihm vor dem Abflug die Flagge überreicht.
Der Rödermärker Mahmut Doganli hat ein ehrgeiziges Ziel. Er möchte den Elbrus besteigen. Nach einigen Akklimatisierungstouren vom Basislager aus steht die Gipfelbesteigung wahrscheinlich heute auf dem Programm der Gruppe, der sich der 54 Jahre alte Ober-Röder aus dem Breidert angeschlossen hat. Mit im Gepäck hat er eine Rödermarkflagge. Die will er auf dem Gipfel hissen. „Der Tag der Gipfelbesteigung hängt vor allem vom Wetter ab, das sich am Elbrus schnell ändern kann“, sagte Doganli bei Überreichung der Flagge durch Bürgermeister Roland Kern.

Für die Expedition in eisige Höhen – auf dem Elbrus-Gletscher werden selbst im Sommer Temperaturen bis minus 20 Grad gemessen – fühlt sich der Schreiner, der unlängst das Regal für die neue Bücherzelle der Initiative Breidert gezimmert hat, gut gerüstet. Erfahrungen im Bergsteigen hat er in jungen Jahren als Gebirgsjäger der türkischen Armee gesammelt. Und sportlich ist er auch, hat Marathons und Ultra-Marathonläufe bewältigt.

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Die Besteigung des Elbrus ist für ihn die zweite Etappe auf dem Weg zu den „Seven Summits“, den jeweils höchsten Bergen der sieben Kontinente Antarktika, Nordamerika, Südamerika, Europa, Asien, Afrika und Australien. „Wenn es irgendwie möglich ist, will ich das schaffen. Das ist mein großes Ziel“, versicherte Doganli. Den Kibo im Kilimandscharo-Massiv hat er im vergangenen Jahr bezwungen. Der vergleichbar hohe Elbrus stellt nun aber höhere Ansprüche an seine körperliche Fitness. (bp)

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