Mittendrin

Stadtfest „Midde noi“ beschränkt sich auf „Dinjerhof“

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Die Radler mit den meisten Kilometern wurden am Sonntagnachmittag im „Dinjerhof“ von Erstem Stadtrat Jörg Rotter und von Klimaschutzmanagerin Daniela Mogk (rechts) beglückwünscht. Sie hatten der Umwelt besonders viel Kohlendioxid erspart.

Ober-Roden -  Drei Veranstalter feierten drei Tage lang „Midde noi“. Der einstige Markttag war ein überwiegend musikalisches Sommerfest im „Dinjerhof“. Nicht die Strahlkraft vergangener Jahre machte seinen Reiz aus, sondern das gemütliche Flair in der Pfarrgasse.

Fußball drinnen in der Scheune, Livemusik draußen im Hof: Beim Sommerfest des AZ fand jeder Besucher das Passende.

„Midde noi“ – das war 2010 das Bürgerfest, das Tausende von Menschen vier Tage lang in das frisch umgebaute Herz von Ober-Roden lockte. „Midde noi“ – unter diesem damals vom Rödermärker Gewerbeverein geprägten Namen feierten jetzt Gewerbeverein, Alternatives Zentrum (AZ) und die „Freude im Dinjerhof“ drei Nachmittage und Abende lang im „Dinjerhof“ ihre Sommerfeste mit unterschiedlichem Zuspruch. Der Ferienanfang und die Fußballweltmeisterschaft bescherten den Veranstaltern ebenso einen Besucherrückgang wie die kühlen Temperaturen. Das machte sich vor allem am Freitag bemerkbar, als der Gewerbeverein zur Mittsommernacht einlud und sich mit einem schwedischen Abend präsentierte. Dazu gab"s mündliche wie bildliche Informationen über die vielfältigen Aufgaben (aber wenigen Mitarbeiter) des Vereins, von Manfred Rädlein moderiere Quizrunden und manches mehr.

Der Samstag stand – wen wundert’s beim AZ Rödermark – ganz im Zeichen der Livemusik und auf Wunsch auch des HD-klaren Fußballs. Rundum versorgt vom Deutsch-türkischen Freundschaftsverein, gab es fesselnde Klänge von Mundharmonika bis Bassgitarre von „Papa Legba´s Blues Lounge“. Die „Magic Acoustic Guitars“ spielten Flamenco, Latin und Klassik. Das kommt immer gut an, erst recht, sehr zur Freude von AZ-Chef Lothar Rickert, in dieser idyllischen Kulisse. Dass es auch noch Spannung pur bis zur 95. Minute kostenlos dazu gab, konnte niemand vorweg ahnen, passte aber zu diesem schönen Sommerfest.

Kunst und Kultur bei „Midde noi“ in Ober-Roden: Bilder

Am Tag vor dem Schweden-Spiel eröffnete der Gewerbeverein „Midde noi“ mit einem Mittsommernachtsfest.

Voller Gäste war der „Dinjerhof“ auch am Sonntagnachmittag, als sich die Organisatoren des Stadtradelns nach ihrer letzten gemeinsam Ausfahrt angesagt hatten. Gemeinsam mit Klimaschutzmanagerin Daniela Mogk und Christian Beers vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) beglückwünschte Erster Stadtrat Jörg Rotter die jüngsten und die eifrigsten Radler – sie alle hatten drei Wochen in die Pedale getreten und der Erdatmosphäre mehr als elf Tonnen des Treibhausgases CO² erspart. Kräftige Fanfarenklänge brachte der Musikzug der TG Ober-Roden auf die Bühne zwischen einstigem Kuh- und Schweinestall, gefolgt vom Musik-Duo „Rolf Zwirner & friends“ mit Rock- und Pop-Klassikern, Country und Rock’n"Roll,

Die Flammkuchen von Thorsten Lettmann gingen wie warme Semmeln weg und damit ebenso gut wie der frisch gebackene Kuchen, den die „Dinjerhof“-Freunde servierten. Und natürlich gab es neben frisch gezapftem Bier auch wieder ausgesuchte Weine. Am 12. August findet im „Dinjerhof“ ein Flohmarkt statt. Anmeldung per E-Mail an info@dinjerhof.de. (chz)

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