FDP stellt Kandidatenliste auf und will aktivste Oppositionspartei in Rödermark bleiben

FDP Rödermark will mit bewährter Spitze Zehn-Prozent-Marke behaupten

Der FDP-Kreisvorsitzende Ernestos Varvaroussis (2. von rechts) leitete den Parteitag, bei dem die Rödermärker Liberalen ihre Kandidaten für die Kommunalwahl nominierten: Rüdiger Werner, Sebastian Donners, Tobias Kruger, Nicole Rauschenberger und Hans Gensert.
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Der FDP-Kreisvorsitzende Ernestos Varvaroussis (2. von rechts) leitete den Parteitag, bei dem die Rödermärker Liberalen ihre Kandidaten für die Kommunalwahl nominierten: Rüdiger Werner, Sebastian Donners, Tobias Kruger, Nicole Rauschenberger und Hans Gensert.

Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger und sein Stellvertreter Dr. Rüdiger Werner sollen die FDP Rödermark bei der Kommunalwahl am 14. März zu einem ähnlich guten Ergebnis führen wie vor fünf Jahren. Da kamen die Liberalen auf gut zehn Prozent. Beim Parteitag in der Kelterscheune stellten die Liberalen aber nicht nur ihre Kandidatenliste auf, sondern positionierten sich als „Alternative zur schwarz-grünen Machtpolitik“.

Röderarm - Der FDP-Stadtverbandsvorsitzende Sebastian Donners ließ beim Listenparteitag der FDP Rödermark das Jahr Revue passieren und stellte fest: „Man hatte es als Kommunalpolitiker der FDP ganz und gar nicht leicht, gab es doch eine Gegenstimmung aus der Bundespolitik. Viele Medien, so sein Vorwurf, hätten sich „das ständige und zugleich völlig grundlose „FDP-Bashing“ zum Hobby gemacht“. Trotzdem stehe die FDP thematisch klar in der liberal-konservativen Mitte der deutschen Gesellschaft und sei zugleich eine moderne Partei mit Profil.

Fraktionsvorsitzender Tobias Kruger erklärte, dass die FDP auch im Jahr 2020 „die mit weitem Abstand aktivste Oppositionspartei in Rödermark“ war. Die Liberalen seien nicht bloße Nörgler, sondern würden pointiert auf Probleme und Fehler des hauptamtlichen Magistrates hinweisen und diese im Sinne der Bürger „schonungslos offenlegen und kritisieren“. Parallel dazu habe die vier Mitglieder starke FDP-Fraktion auch eine Vielzahl eigener Akzente gesetzt.

Fraktionsvorsitzender Kruger versicherte, dass die FDP auch für den Rest der aktuellen Wahlperiode und natürlich auch darüber hinaus ihre Rolle aktivste Opposition in der Rödermärker Stadtpolitik sehr ernst nimmt und weiterhin mit Nachdruck betreiben will.

Bei der Aufstellung der Liste, die der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Ernestos Varvaroussis moderierte, wurden alle 15 Bewerberinnen und Bewerber einstimmig gewählt. Sämtliche Kandidaten würden sich keinesfalls davor scheuen, sich einzumischen und das politische Geschehen in Rödermark tatkräftig sowie „ohne jegliche ideologische Scheuklappen zu bewerten und mitzugestalten“. Die einstimmige Wahl zeige, dass die FDP ein starkes und geschlossenes Team sei. Die Liste ist von Kontinuität geprägt. Aus der derzeitigen Fraktion bewirbt sich lediglich Klaus Hartmann nicht mehr um einen Sitz in der nächsten Stadtverordnetenversammlung.

Kruger: „Die FDP Rödermark geht daher sehr guten Mutes in den Wahlkampf und möchte eine Alternative insbesondere für diejenige Wähler und Wählerinnen sein, die von der schwarz-grünen Machtpolitik sowie der traurigen Ideenlosigkeit der letzten Jahre zurecht enttäuscht sind. Mit viel Kompetenz in ihren Reihen und klaren Vorstellungen und Visionen ist die FDP bereit für mehr Verantwortung in der Stadt.“  (Michael Löw)

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