Rödermark: Kolping-Zeltlager kann beginnen

Neustart voller Freude

Vor das Zeltlager haben die Götter den Stress gesetzt: Schwer geschleppt haben die Teamer des Kolping-Zeltlagers, als sie am Samstag das gesamte Material für das ZeLa 2021 verladen und an den Lagerort gefahren haben.
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Vor das Zeltlager haben die Götter den Stress gesetzt: Schwer geschleppt haben die Teamer des Kolping-Zeltlagers, als sie am Samstag das gesamte Material für das ZeLa 2021 verladen und an den Lagerort gefahren haben.

Nach einer Zwangspause findet das Kolping-Zeltlager nun wieder statt. Bevor die Kinder heute starten, machte sich am vergangenen Wochenende ein Tross mit Material auf den Weg nach Rotenhain.

Ober-Roden – Mit großer Vorfreude und damit mit noch mehr Eifer als sonst machten sich am Samstag Morgen knapp 25 junge Kolping-Mitglieder und Freunde auf den Weg zum ersten Zeltlager seit fast zwei Jahren. Vor die Abfahrt hatten die Götter allerdings wieder das Materialpacken gesetzt: ein Lkw voller Großteile wie Paletten und Bretter, Klappbänke und –tische und vieles mehr sowie ein Pkw-Anhänger voller Küchenutensilien mussten erst sortiert und verladen werden. Doch die Vorfreude auf dieses Lager auf dem Zeltplatz in Rotenhain im Westerwald war so groß, dass auch die schwersten Arbeiten mit viel Vergnügen und Gelächter erledigt wurden.

Mit ihrer auch in diesem Jahr wieder extra angereisten Schwester Carmen Lorenz reichte Küchenchefin Manuela Murmann ganze Berge riesiger Töpfe, Schüsseln und Gerätschaften zum Verpacken an die Helferschlange weiter, bis von außen die Frage ertönte: „Ela, kommt noch viel? Der Hänger ist fast voll!“

Der Speiseplan hat sich verändert: „Wir haben dieses Jahr allein schon neun Vegetarier unter den Kindern und den Teamern, dazu Teilnehmer, die kein Schweinefleisch essen oder laktoseintolerant sind: „Da gibt’s halt Nudeln mit den verschiedensten Varianten an Soßen, Kartoffel-Gemüs‘, Bratwurst und manches mehr“, berichtet die Küchenchefin, die vor Ort dann noch von Beate Wohlgemuth, Tina Kaupert und zeitweise Sandra Jäger unterstützt wird.

Als Fahrer für den Lkw hatte sich Teamer-Vater Michael Frank bereit erklärt; er kam Samstag Abend mit dem leeren Lkw zurück. Alle Teamer blieben zum Aufbau schon im Westerwald – außer einem kleinen Team um den 24-jährigen Freizeitleiter Niklas Metz, das am Dienstag Vormittag die Kinder in Ober-Roden abholt. „Das ist diesmal alles etwas anders. Wir haben nur 45 Teilnehmer. Viele Eltern waren wohl doch noch vorsichtig. Und wir haben auch nur acht reine Freizeittage, weil wir die Aktionstage wie Stadtspiel oder Schwimmbadbesuch aus Coronagründen gestrichen haben“, erzählt Niklas Metz, der im wahren Leben derzeit integrative Heilpädagogik studiert. Geändert hat sich auch die Abfahrt der Kinder: Wenn sie sich heute um 9.30 Uhr an der Kulturhalle treffen, werden sie zunächst einmal alle von den Johannitern, die dafür extra zur Halle kommen, einen Corona-Schnelltest bekommen – erst dann geht’s mit dem Bus los zum Lager, an dem auch jeden zweiten Tag getestet wird. „Wir etwas älteren Teamer sind alle geimpft, die jungen sind frisch getestet.“

Am Mittwoch, 25. August, kommen die 45 acht- bis 15-jährigen Kinder hoffentlich alle wohlbehalten und vor allem zufrieden und voller schöner Erlebnisse zurück, ehe in der Woche danach die Schule wieder beginnt.  (chz)

„Habt ihr noch viel aus der Küche? Der Anhänger ist fast voll!“ Das Küchenteam hatte alle Hände voll zu tun.

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