St. Petrus im Clinch mit St. Florian

Regen beim Urberacher Sonnwendfeuer bremst erwarteten Besucherstrom aus

Rechtzeitig zum feucht-windigen Sonnwendfeuer fertig geworden: Der Wasserflipper, den die Jugendwehr zur Kinderbelustigung gebaut hat. Fotos: Ziesecke

Pünktlich mit dem Start des traditionellen kleinen Festes der Jugendwehr Urberach zur Sommersonnenwende fing am Samstag der Regen an – und ebenso pünktlich danach hörte er auf und ließ einen strahlenden Sternenhimmel frei.

Urberach – Nur ausgerechnet dazwischen machte St. Petrus den Floriansjüngern das Leben schwer bei ihrem Sonnwendfeuer hinterm Hallenbad. Das große Zelt, das früher den Gästen Schutz geboten hatte, war vor etwa vier Jahren zugunsten eines offeneren Feierns aufgegeben worden – so war’s doch recht feucht für die Gäste.

Die Kinder, für deren Kistenstapeln extra die Ober-Röder Wehr mit ihrem Kranausleger zur Unterstützung angereist war und spätestens nach einigen starken Windböen wieder unverrichteter Dinge heimfuhr, hatten immerhin eine neue Attraktion: Unter der Leitung von Sarah Felten hatten die Jugendwehr einen stabilen „Wasserflipper“ gebaut, an dem die jungen Gäste Schlange standen. Als die wenigen Besucher nach der ersten Stunde Dauerregens langsam unruhig wurden, entzündete die Jugendwehr einfach ihren sorgsam geschichteten Holzstapel früher als geplant.

Ungewohnt früh, um die Gäste bei Laune zu halten, aber kräftig lodernd: Das Sonnwendfeuer der Jugendwehr.

„Das Feuer brennt ja wunderbar, denn das Holz ist abgelagert und die trockenen Paletten innen im Stapel lodern toll“, freut sich René Szamatulski, der sich zwar die Masse an Besuchern wie in den Vorjahren gewünscht hätte, aber auch so keine großen Sorgen hat. Toilettenwagen und Hüpfburg müssen natürlich trotzdem bezahlt werden, doch die nicht verzehrten Steaks und Bratwürste sind kein Problem: „Am Donnerstag haben wir um 20 Uhr auf dem Zeppelin-Gelände unsere große Übung mit der Ober-Röder Wehr; danach wird immer gemeinsam gegessen – da haben wir jetzt schon unseren Proviant“, freut sich die Grilltruppe, die im Laufe des Abends noch zunehmend gefordert wurde – mit dem nachlassenden Regen kamen noch zahlreiche Besucher und staunten höchstens über das bereits herabgebrannte Sonnwendfeuer. (chz)

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