„Urberach braucht Umgehung“

Freie Wähler nennen Prioritäten und verjüngen den Vorstand

Entlastung gefordert: Die FWR wollen dranbleiben, damit eine Umgehungsstraße für Urberach gebaut wird.

Die Freien Wähler (FWR) wollen Verkehrsthemen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit rücken. Ganz oben auf ihrer Agenda stehen der Bau einer Urberacher Umgehungsstraße und der Dauerbrenner Schranken Ober-Roden.

Rödermark - Vorsitzender Peter Schröder forderte bei der Hauptversammlung ein umfassendes Verkehrskonzept für ganz Rödermark.

In seiner Eröffnungsrede ging Peter Schröder auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres ein. Er hob hervor, dass die Fraktionsstärke mit vier Mandaten und der Sitz im Magistrat eine hohe Effektivität in der Oppositionsarbeit ermöglichen. Die Vielzahl von Sitzungen von Parlament, Ausschüssen, FWR-Fraktion und Vorstand seien aber auch eine enorme zeitliche Belastung. Schröder war auch stolz auf die starke Präsenz der FWR bei politischen und gesellschaftlichen Veranstaltungen und auf die immer stark besuchten „Bürgerfraktionssitzungen“. Mit mehreren Initiativen haben sich die FWR gemeinsam mit Bürgern in die politische Willensbildung eingebracht: „Bei den gegebenen Mehrheitsverhältnissen aber mit überschaubarem Erfolg.“

Trotzdem hätten FWR-Anträge Themen wie Verkehrskonzept für Rödermark, Entlastung Urberach oder Verkehrschaos vor den Schulen wieder auf die Tagesordnung gebracht.

Rödermark: Freie Wähler wollen Verkehrs-Themen in Mittelpunkt stellen 

Auf die Bürgermeister- und Stadtratswahl 2019 blickte Schröder mit gemischten Gefühlen zurück. Der Ausgang sei nicht im Sinne der FWR gewesen. Aber die Ergebnisse des von den FWR unterstützten Kandidaten Dr. Karsten Falk nannte Schröder „durchaus respektabel“.

Schatzmeister Gerd Gries stellte den Kassenbericht vor. Die Kassenprüfer beantragten die Entlastung des Vorstandes, dem die Mitglieder entsprachen.

In diesem Jahr standen Neuwahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer an. Als Vorsitzender wurde Peter Schröder ohne Gegenstimme bestätigt. Das gleiche Ergebnis erzielten auch Schatzmeister Gerd Gries, Schriftführer Friedrich Kühne, Pressesprecher Siegfried Kupczok und die Beisitzer Klaus Huthmann und Hans-Günther Werner.

Bei den Wahlen der stellvertretenden Vorsitzenden haben die FWR ein deutliches Zeichen gesetzt und zum ersten Stellvertreter Jan Sittig gewählt. Der 25-jährige Ober-Röder hat Maschinenbau studiert, ist sportlich (Tennis, Joggen) und ist Vorsitzender der Jungen Freien Wähler im Kreis Offenbach. „Mit seiner neuen Position ist er ein Hoffnungsträger der FWR, der für eine weitere Verjüngung des Vorstandes sicher eine Signalwirkung ausstrahlen wird“, sagte Vorsitzender Peter Schröder. Zu seinem zweiten Stellvertreter haben die Mitglieder den ehrenamtlichen Stadtrat Manfred Rädlein gewählt.  

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