Beliebte Handarbeit

Ferien-Töpferkurse im Museum sind ausgebucht

+
Töpferin Petra Dister-Bäcker stellt zunächst einmal die grundlegenden Arbeitsmaterialien für die Töpferkurse vor und fragt die jungen Teilnehmer nach ihren Wünschen.

Seinem Namen alle Ehre macht derzeit wieder das Töpfermuseum: Wie schon seit Jahren, wird dort in den Osterferien von vielen kleinen Händen getöpfert.

Urberach – 19 Kinder – wohl weitgehend von ihren Eltern angemeldet – nutzen das Angebot, das Töpferin Petra Distler-Bäcker seit vielen Jahren in allen größeren Schulferien macht. Keine Scheu davor, sich die Hände dreckig zu machen, ein bisschen Kreativität und eigene Vorstellungsgabe sind gute Voraussetzungen; der Rest ergibt sich fast immer schon nach wenigen Minuten.

Mit einer kleinen Vorstellung der verwendeten Materialien in all ihrer Unterschiedlichkeit fängt die Töpferin an, dann macht sie selbst Angebote oder erforscht die Interessen ihrer jungen Töpferschüler. Dreimal in der Woche bietet sie dies über die Volkshochschule auch für Ältere an, und das ist durchaus ernst zu nehmen: Die wöchentlichen Kurse am Dienstag und Donnerstag schwanken altersmäßig von rund 30-jährigen Männern bis zu einer mittlerweile 93-jährigen Dame, die seit Jahren schon von Kurs zu Kurs dabei ist.

Gelungene Erstlingswerke eines Oster-Töpferkurses: Der Fantasie und Gestaltungsfreiheit sind keine Grenzen gesetzt.

„Da haben sich längst Freundschaften entwickelt; wir treffen uns auch privat und haben viel Spaß“, freut sich Petra Distler-Bäcker darüber, dass im alten Töpferdorf heute noch so viel Freude rund ums Material Ton gelebt wird. Zunächst aber stehen bis Donnerstag Mittag die Jüngsten im Mittelpunkt. Wer’s jetzt an Ostern verpasst hat, kann im Rahmen der städtischen Ferienangebote in den Sommerferien wieder auf einen freien Platz zum Töpfern hoffen. Kontakt: ferienanmeldung@roedermark.de oder Susann Müßig, Telefonnummer 06074/911-625. (chz)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare