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Wer wird Erster Stadtrat in Rödermark? Eine Partei meldet Anspruch an 

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Wer wird nach der Wahl in Rödermark der Erste Stadtrat?

Wer wird Erster Stadtrat oder Erste Stadträtin, wenn Jörg Rotter (CDU) am 1. Juli das Bürgermeisteramt antritt?

Rödermark – Das Vorschlagsrecht für den Posten des Vizebürgermeisters reklamiert die Andere Liste, deren Bürgermeisterkandidatin Andrea Schülner mit 24,2 Prozent die Stichwahl verpasste, für sich. Die AL-Vorsitzende steht für die Wahl des zweiten hauptamtlichen Magistratsmitglieds wohl nicht zur Verfügung. Denn bei der Podiumsdiskussion der Kolpingsfamilie und der OFFENBACH-POST hatte sie die Frage nach einem Plan B, der Niederlage, wie folgt beantwortet: Sie arbeite als Leiterin des Seniorenrathauses Frankfurt weiter.

„Jeder hat die Möglichkeit, seinen Hut in den Ring zu werfen“, wollte der stellvertretende Parteivorsitzende Eckhard von der Lühe gestern Nachmittag gegenüber unserer Zeitung keine Namen nennen. Die AL will ihren Bewerber/ihre Bewerberin bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 8. Mai präsentieren.

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Eine potenzielle Kandidatin ist die ehrenamtliche Stadträtin Karin von der Lühe (54). Sie gehört dem Magistrat seit 2011 an. Sie ist nach Bürgermeister und Erstem Stadtrat die Nummer drei in der Stadtregierung. Ihr „Nachteil“: Sie wohnt wie der neue Bürgermeister in Ober-Roden. Damit wäre der seit Jahrzehnten austarierte Stadtteil-Proporz im hauptamtlichen Magistrat obsolet. In Urberach ist dagegen der AL-Fraktionsvorsitzende Stefan Gerl daheim. Aber der feiert im Dezember seinen 63. Geburtstag. Also doch zwei Gründe für Andrea Schülner, ihre Entscheidung zu revidieren?

Der Koalitionsausschuss von CDU und AL traf sich am 28. März erstmals nach der Wahl. Der Wahlkampf sei „fair und von Vertrauen innerhalb der Koalition geprägt gewesen“. Daher habe das schwarz-grüne Bündnis trotz konkurrierender Kandidaten „niemals zur Disposition gestanden“ und werde „auf jeden Fall bis 2021 fortgesetzt“. So steht"s im Koalitionsvertrag. (lö)

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