Rödermark

Ökumenische Grüße für die Schulanfänger

Künftige Erstklässler und Erzieherinnen spielen im Park an der Trinkbornschule in Rödermark-Ober-Roden
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Gottes Segen holten sich in Rödermark die Kinder, die am Dienstag ihren ersten Schultag haben, an mehreren Stationen im Freien ab.

Raus aus der Kirche, im Freien Erinnerungen an den Kindergarten wachhalten und Ausblicke auf die Schule sammeln: In Rödermark gab es für Schulanfänger kirchlichen Segen für neue Wege.

Rödermark - In Ober-Roden hatten Familien am Sonntag (16.08.2020) und Montag (17.08.2020) die Möglichkeit, zu Fuß, auf Rollen oder mit dem Fahrrad drei Stationen zu besuchen, an denen das „Bodenpersonal“ kleine Aktionsplätze aufgebaut hatten.

Der Sonne war die erste Station am Kreuz in der Babenhäuser Straße gewidmet, am Sonntag betreut von Gaby Reisert, am Montag von Jutta Catta. Dort wurde gemalt und „unterschrieben“, außerdem wurden kleine Erinnerungen verteilt.

Im Skulpturenpark direkt an der Trinkbornschule stand bei der Aktion, die Gemeindereferentin Tanja Bechtloff erläuterte, das Wasser im Mittelpunkt, vom Tropfen bis zum Schöpfen des klaren Nass’ aus der vorbeifließenden Rodau.

Sonne und Wasser können einen Regenbogen erzeugen. Diesem Phänomen war die geteilte dritte Station im katholischen und im evangelischen Kirchgarten gewidmet. Pfarrer Elmar Jung und Pfarrer Carsten Fleckenstein zeigten die Geschichte von Noah und seiner Arche. Viele Eltern zogen mit ihrem Nachwuchs von Station zu Station und genossen diese ungezwungene Art des kirchlichen Segens.

Parallel dazu wurden gestern Urberachs Schulanfänger an und in der Weidenkirche ökumenisch begrüßt. In zwei kleinen Andachten erzählten Pfarrer Oliver Mattes, Pastor Jens Bertram und Gemeindeassistentin Katharina Kron ihren kleinen und großen Gästen vom Behütetsein, von einem Fahrradhelm, einem Sonnenhut und manchem mehr und vor allem von Gottes schützender Hand in diesem neuen Lebensabschnitt. (Christine Ziesecke)

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