Drei Neue im Rathaushof

Raum-Rochade in Ober-Roden geht in die nächste Runde

Die Tür ist (fast) immer offen: Wirtschaftsförderer Till Andrießen (links) und sein Team sind vom Dachgeschoss des Rathauses umgezogen. In einem ehemaligen Steuerberaterbüro im Hof sind Andrießen, Beate Filbert und Alfons Hügemann jetzt barrierefrei zu erreichen. Foto: Löw
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Die Tür ist (fast) immer offen: Wirtschaftsförderer Till Andrießen (links) und sein Team sind vom Dachgeschoss des Rathauses umgezogen. In einem ehemaligen Steuerberaterbüro im Hof sind Andrießen, Beate Filbert und Alfons Hügemann jetzt barrierefrei zu erreichen.

Die mit dem Amtsantritt von Bürgermeister Jörg Rotter und Erster Stadträtin Andrea Schülner begonnene Raum-Rochade geht in die nächste Runde. Städtische Büros beleben leere Räume im Hof des Ober-Röder Rathauses.

Ober-Roden – Die Stadt hat mehrere Büros hinter dem Rathaus gemietet und Platz für die Wirtschaftsförderung, Teile der Kommunalen Betriebe (KBR) und das Projekt Stadtumbau zu schaffen. Als Erstes waren Mitte Oktober Wirtschaftsförderer Till Andrießen, Gründerberater Alfons Hügemann und Beate Filbert eingezogen.

Mit rund 100 Quadratmetern steht ihnen ungefähr die gleiche Fläche wie im dritten Stock des Rathauses zur Verfügung. Mehr Platz war auch nicht das ausschlaggebende Argument für den Umzug. „Unsere neuen Räume sind eine Synthese aus angedockt und selbstständig sein“, beschreibt Andrießen die Vorzüge. Besucher erkennen die Stabsstelle sofort als Teil der Verwaltung. Die eigene Adresse (Dieburger Straße 13 bis 17) hebt die Wirtschaftsförderer gleichzeitig ein Stück von der Verwaltung ab. Außerdem liegen die Büros ebenerdig.

Auch die Abfallberatung der Kommunalen Betriebe zieht demnächst in den Rathaushof – genauer gesagt: ins Erdgeschoss des Volkshochschulgebäudes – um. Sie ist eine der städtischen Einrichtung mit der größten Kundenfrequenz.

Die übrigen KBR-Abteilungen (Gebäudewirtschaft, Abwasser und Verwaltung) übernehmen die Büros der Wirtschaftsförderung. Damit sind sie nur ein paar Türen vom Bauamt entfernt, mit dem sie häufig zu tun haben.

Kommunaler Mieter Nummer drei im Rathaushof ist das Büro Stadtumbau. Dort wird das auf zehn Jahre angelegte Förderprogramm des Landes in zukunftsorientierte Maßnahmen umgesetzt.

Ende 2017 wurde Rödermark in die Programme „Stadtumbau in Hessen – Ortskern Ober Roden“ und „Zukunft Stadtgrün – Urberach Nord“ aufgenommen. Danach wurde das umfangreiche „Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK)“ mit Bürgerbeteiligung erarbeitet, beschlossen und genehmigt. Kurz vor Weihnachten sind die Anträge 2019 für beide Programme bewilligt worden.

Die Zuwendung für „Stadtumbau“ beträgt demnach 699 000 Euro, was 63,71 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 1 106 500, Euro entspricht. Die Zuwendung für „Zukunft Stadtgrün“ beläuft sich auf 418 000,00 Euro, sodass 62,74 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von 666 200 Euro über Landesmittel gedeckt sind.  

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