Entlastung von Urberach

Eine schnelle Lösung soll her: „Eppertshäuser Knoten“ in Rödermark umbauen

Die Ortsdurchfahrt Urberach muss entlastet werden. Die SPD bringt jetzt einen vorgezogenen Umbau des Eppertshäuser Knotens als schnelle Lösung ins Gespräch.
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Die Ortsdurchfahrt Urberach muss entlastet werden. Die SPD bringt jetzt einen vorgezogenen Umbau des Eppertshäuser Knotens als schnelle Lösung ins Gespräch.

Die SPD meldet sich nach langer interner Diskussion um eine Ortsumfahrung Urberach zu Wort und rückt den Eppertshäuser Knoten, also die Anbindungen von B 459 und B 486 an die vierspurige B 45, in den Fokus.

Rödermark ‒ Die aktuellen Debatten bewertet die SPD als reinen Populismus. Der diene nur dazu, die Meinungshoheit zu erlangen. Probleme würden dadurch nicht gelöst. Das Ziel der Sozialdemokraten ist es, die nicht nur ihrer Meinung nach überhitzte Debatte schnell zu beenden und mit konkreten Lösungsvorschlägen zu einer Versachlichung der Politik zurückzukehren. Zur Stadtverordnetenversammlung am 9. Februar 2021 will die SPD ihre Vorstellungen zum weiteren Vorgehen in dieser Frage zur Abstimmung stellen.

Der Magistrat soll beauftragt werden, bei allen Entscheidungen im Zusammenhang mit einer Ortsumfahrung Urberachs den Umbau des Eppertshäuser Knotens und den direkten Anschluss der B 45 an die K 180 als eigenständige Maßnahme, unabhängig von den Entscheidungen zu einer Ortsumfahrung, anzustreben.

Ortsumfahrung Urberach (Rödermark): K-L-Trasse attraktiver machen

Die SPD erinnert daran, dass der Eppertshäuser Knoten als Auffahrt vom damals vorgesehenen Odenwaldzubringer auf die B 45 geplant und gebaut wurde. Die Abfahrt über den Erdkautenweg Richtung B 486 nach Urberach wurde als Provisorium fertiggestellt, das nach dem Bau des Odenwaldzubringers wieder verschwinden sollte. Darauf deute auch die verschlungene Linienführung der einzelnen Teile des Eppertshäuser Knotens hin.

Das Urteil eines Verwaltungsgerichts bedeutete vor fast 40 Jahren das Aus für den Odenwaldzubringer. Deshalb, so die SPD, sind Alternativen zur jetzigen Abfahrt von der B 45 auf die B 486 oder andere Straßen denkbar. So könnte eine direkte Zufahrt von der B 45 auf die Kreisstraße 180 (Eppertshausen/Messel) die Attraktivität der jetzt schon vorhandenen K-L-Trasse über Eppertshausen, Messel und Offenthal als Umfahrung von Urberach erhöhen und zu einer Entlastung in Urberach beitragen.

Verkehrsprojekte Rödermark: Eppertshäuser Knoten soll umgebaut werden

„Der Umbau des Eppertshäuser Knotens ist daher unabhängig von den weiteren Entscheidungen zur K-L-Trasse zu sehen und hat als eigenständiges Verkehrsprojekt für Urberach eine große Bedeutung. Die aktuell vorhanden Grundlagen des Bundesverkehrswegeplans und vorliegenden Zusagen, eine Neuordnung des Verkehrs für das stark belastete Urberach sicherzustellen, sind noch nie so gut gewesen wie aktuell“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Norbert Schultheis. Überdies müssten nach seiner Ansicht ohnehin alle realistischen Varianten der Projekte vergleichend bewertet werden. Denn das sei der tiefere Sinn jedweder Planfeststellungsverfahren. (lö)

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