Förderverein nimmt Zügel in die Hand

Rödermark: Rückenwind für die Sanierung

Um die ehrgeizige Aufgabe zu lösen, hat sich der Förderverein Rodgaudom gebildet. Vor der Zusammenkunft hatten sich alle Teilnehmer getestet - negativ. Und die Masken wurden nur kurzzeitig für die Aufnahme abgenommen.
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Um die ehrgeizige Aufgabe zu lösen, hat sich der Förderverein Rodgaudom gebildet. Vor der Zusammenkunft hatten sich alle Teilnehmer getestet - negativ. Und die Masken wurden nur kurzzeitig für die Aufnahme abgenommen.

Die Zeit drängt, die Schäden an Kirchendach und Fassade des Rodgaudoms werden immer größer! Die Finanzierungslücke bei der Sanierungder Kirche St. Nazarius will geschlossen werden. Um die Schäden zu beseitigen und dem Kirchengebäude und seinen Außenflächen eine nachhaltige Erhaltung und Nutzung zu sichern, haben Mitglieder der Pfarrgemeinde und engagierte Bürger den überkonfessionellen, gemeinnützigen Förderverein „Freunde des Rodgaudoms“ gegründet.

Ober-Roden - Die Gründerversammlung fand im Anschluss an einen Gottesdienst unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln statt. Auf Grund der Corona-Auflagen wurde auf eine große Gründungsveranstaltung verzichtet. Die Gründungsmitglieder verabschiedeten ihre Satzung und wählten den Vorstand.

Den geschäftsführenden Vorstand bilden als Erster Vorsitzender Pfarrer Elmar Jung, als Zweiter Vorsitzender Oliver Rösler und als Schatzmeister Peter Spieß. Als Beisitzer wurden Max Gotta, Hans Kemmer, Marcel Kopp, Norbert Rink, Wilhelm Schöneberger, Christine Ullmann und Markus Wehner gewählt. Sie bilden den erweiterten Vorstand.

Schon jetzt konnte der Verein für den Beirat folgende Persönlichkeiten aus Rödermark gewinnen: Patricia Lips MdB, Bürgermeister Jörg Rotter sowie Ex-Bürgermeister Roland Kern und den Ehrenbürgermeister Alfons Maurer.

Der Verein sieht sich laut Satzung der Wiederherstellung, Erhaltung und Ausstattung der Kirche, ihrer Freiflächen und Gärten auf dem historischen Kirchenhügel sowie der Förderung kirchlicher, kultureller und gesellschaftlicher Aktivitäten und Veranstaltungen verpflichtet.

Neben den umfangreichen Sanierungsmaßnahmen an Dach und Fassade, stehen die Öffnung und Neugestaltung des Kirchenhügels auf derumfassenden Agenda.

Gemeinsam mit der Stadt sollen im Zuge des Stadtumbau Projektes ISEK die Freiflächen neu gestaltet und einer nachhaltigen Nutzung zugeführt werden. So wollen die Gründungsmitglieder das Kulturdenkmal für die kommenden Generationen erhalten und bauen bei der Umsetzung des Projekts auf die Unterstützung aller Rödermärker.

Viele kleine und große Schritte liegen in nächster Zeit vor dem Verein, aber schon nächste Woche soll die neue informative Homepage des Vereins die Bürgerinnen und Bürger umfassend informieren und einbinden.

Interessierte können dann direkt auf der Homepage Mitgliedsanträge stellen oder diese im Pfarrbüro der Katholischen Pfarrgemeinde St. Nazarius Ober-Roden in der Pfarrgasse 6 erhalten.

Bis dahin steht für Rückfragen Hans Kemmer unter Tel. 0171 4277206 zur Verfügung.    (bp)

Muss saniert werden: die Kirche St. Nazarius.

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