Rödermark: Mini-Rock-Biergarten zwischen Galluskirche und Gemeindezentrum

So viel wie möglich ist

Gäste fanden sich schon nachmittags zwischen Galluskirche und Gemeindezentrum ein beim Rock-Biergarten der Offenen Arbeit der Gallusgemeinde.
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Gäste fanden sich schon nachmittags zwischen Galluskirche und Gemeindezentrum ein beim Rock-Biergarten der Offenen Arbeit der Gallusgemeinde.

„Besser a bissje als gar nix“ – mit diesen durchwegs akzeptierten Worten beschrieb der Urberacher Thomas Herrmann am Samstagnachmittag den Mut der Offenen Arbeit der Gallusgemeinde, zu einem Biergarten-Wochenende im Herzen Urberachs einzuladen. „Mit dem Ordnungsamt hatte ich gar nichts zu tun – dafür hatte ich fast schon eine Standleitung zum Kreisgesundheitsamt, das uns alle Vorbedingungen genauestens erklärt hat“, sagt Organisator Patrick Zeise.

Urberach - Da mehrere Mitglieder sich vorsichtshalber aus den Diensten ausgeklinkt hatten und das Ganze ein Wetterwagnis zusätzlich zu Corona war, erarbeitete das Orgateam eine Kleinlösung: Statt auf aufwendige Veranstaltungstechnik zu setzen, schaffte es Patrick Zeise mit Hilfe von Vaters Technik fast im Alleingang, den Platz zu beschallen. Die Bewirtung der Getränkestände übernahmen Teammitglieder; dazu kam auch die Unterstützung durch die Getränkehändler Darmstädter Brauerei, Michael Frank und durch Rolf Spieß aus Rodgau. Die regionale Bio-Bratwurst wurde von einem Offenthaler Partymetzger übernommen, da hierfür das eigene Personal nicht mehr ausreichte.

Musiker kamen vorbei, so etwa ein Teil des „Duo Ohr-Wish“, und brachten auch mit Gitarre und Gesang durchaus Stimmung auf den Platz, was auch Pfarrer Klaus Gaebler gefiel. „Wir sind froh, dass der FC Viktoria parallel dazu etwas angeboten hat, so konnten wir unsere Obergrenzen problemlos einhalten – sonst wären wir hier überrannt worden“, freut sich Patrick Zeise. „Wir wollten einfach eine Möglichkeit bieten, wieder einmal zusammen zu kommen. Es ist eher slow, anders als sonst, aber es ist so viel wie derzeit möglich mit dem kleinstmöglichen Aufwand. Oberstes Gebot waren für uns Sicherheit und Einhaltung der Bestimmungen.“  

Von Christine Ziesecke

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