Sogar Hackerangriff abgewehrt

CDU-Wirtschaftstag 2020 war für Wolfgang Steiger aus Rödermark eine Mega-Herausforderung

Koordination in kleiner Runde: Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Christian von Stetten MdB, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand CDU/CSU, und die Vizepräsidenten des Wirtschaftsrates, Friedrich Merz und Hans Helmut Schetter (von links), stimmten sich bei laufendem Betrieb über den Wirtschaftstag 2020 im Berliner Hotel Intercontinental ab. Dort hatte der Wirtschaftsrat drei TV-Studios eingerichtet.
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Koordination in kleiner Runde: Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, Christian von Stetten MdB, Vorsitzender des Parlamentskreises Mittelstand CDU/CSU, und die Vizepräsidenten des Wirtschaftsrates, Friedrich Merz und Hans Helmut Schetter (von links), stimmten sich bei laufendem Betrieb über den Wirtschaftstag 2020 im Berliner Hotel Intercontinental ab. Dort hatte der Wirtschaftsrat drei TV-Studios eingerichtet.

So viel Arbeit wie nie zuvor hatte Wolfgang Steiger, der Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU, noch nie bei der Organisation Wirtschaftstages. Denn der Urberacher und seine Mannschaft mussten quasi vier Veranstaltungen planen. Und drei verwerfen.

Rödermark/Berlin - In normalen Zeiten treffen sich beim CDU-Wirtschaftstag mehr als 4 000 Hochkaräter der deutschen und internationalen Wirtschaft und Politik in einem Berliner Top-Hotel, um aktuelle wirtschafts- und finanzpolitische Themen in Deutschland und Europa zu diskutieren. In diesem Jahr machte die Corona-Pandemie alles anders: Generalsekretär Wolfgang Steiger aus Rödermark ließ den Wirtschaftstag ins Internet verlegen und im gebuchten Hotel Intercontinental drei Fernsehstudios einrichten, aus denen live gesendet wurde. Was manchen Parteien, nämlich seiner eigenen, nicht gelingen wollte, schaffte der CDU-Wirtschaftsrat. Dem Livestream des virtuellen Wirtschaftstages folgten mehr als 10 000 Teilnehmer. Das war letztlich Planung Nummer vier.

Dazwischen gab"s Überlegungen für einen Hybrid-Wirtschaftstag – also 1 000 Gäste im größten Hotel der Hauptstadt, dem Estrel, plus Videoschalten – sowie eine abgespeckte Variante mit 300 Gästen.

Beim schließlich komplett digitalen Wirtschaftstag sahen die 10 000 Follower den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder, den Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, den niederländischen Finanzminister Wopke Hoekstra, Bundesfinanzminister Olaf Scholz, Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, den Vorsitzenden der EVP-Fraktion, Manfred Weber, den Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Ralph Brinkhaus, den Vizepräsidenten des Wirtschaftsrates Friedrich Merz und FDP-Generalsekretär Volker Wissing an ihren Computern, Tablets und Videowänden.

Teilnehmer aus der deutschen und europäischen Wirtschaft waren unter anderem der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, der Vorsitzende des Vorstands der BASF, Martin Brudermüller, der Airbus-Vorstandsvorsitzende, Guillaume Faury, und der ehemalige Chef der Deutschen Bundesbank und heutige Konzernchef der Schweizer Großbank UBS, Axel Weber. Aus Frankfurt dabei waren der ehemalige Ministerpräsident Roland Koch, Aufsichtsratsvorsitzender von Vodafone, Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, und Joachim von Schorlemmer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender von ING Deutschland.

Eine üble Überraschung geschah gleich am Anfang des Wirtschaftstages: Hacker haben die spezielle Internetseite des Wirtschaftstages 2020 mit 70 000 Angriffen binnen weniger Minuten von Hackern beinahe lahm gelegt. Aber auch das hat der Wirtschaftsrat erfolgreich gemeistert. In ihrem Schlusswort sagte Wirtschaftrats-Präsidentin Astrid Hamker: „Einzig den guten Kontakten unseres Generalsekretärs ist uns dieses attraktive Programm so gelungen.“ Wolfgang Steiger habe dabei „viele Bälle in der Luft und das Telefon ständig in der Hand in der Hand gehalten.“  (Michael Löw)

Info

Der Wirtschaftsrat der CDU definiert sich Stimme der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und Europa. Unternehmen und Unternehmern bietet er eine branchenübergreifende Plattform, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Sinne Ludwig Erhards für Fortschritt durch Wettbewerb, Chancen durch Freiheit und Wohlstand durch Leistung mitzugestalten.

» wirtschaftsrat.de

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