Bethanien Diakonissen-Stiftung schickt „Orwischer Entdecker“ auf die Reise

Rödermark: Spatenstich für neue Kita

Damit es schneller geht, griff auch der Nachwuchs beim Spatenstich für die neue Kita zur Schaufel.
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Damit es schneller geht, griff auch der Nachwuchs beim Spatenstich für die neue Kita zur Schaufel.

In der Lessingstraße beginnen die Bauarbeiten für die Kita „Orwischer Entdecker“ der Bethanien Diakonissen-Stiftung, in der mehr als 100 Kinder einen Platz zum Toben, Spielen und Lernen finden sollen. Die Vorfreude darauf war beim offiziellen Spatenstich so groß, dass selbst die Kleinsten bei dem kleinen Festakt unter coronakonformen Hygienebedingungen zum Spaten griffen und fleißig mithalfen. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant.

Urberach - Die Bethanien Diakonissen-Stiftung betreibt deutschlandweit derzeit zehn evangelische Kitas, davon bislang zwei in Hessen. 2021 kommen noch vier Bethanien-Kitas in Nordrhein-Westfalen hinzu. Darüber hinaus ist die Stiftung in weiteren diakonischen Arbeitsfeldern tätig.

Die Stiftung versichert in einer Pressemitteilung, dass in den Bethanien-Kitas alle Kinder und Familien unterschiedlicher Herkunft und Religionen herzlich willkommen seien. Christliche Werte und Erfahrungen der Stiftung prägten die pädagogische Arbeit, was sich in einer offenen Haltung spiegele, durch die Kinder und Familien Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Verantwortung, Wertschätzung des eigenen Glaubens und der kulturellen Unterschiede erleben könnten.

„Für alle unsere Bethanien-Kitas haben wir ein Konzept mit pädagogischen Grundsätzen entwickelt, welches das Fundament unserer Arbeit darstellt. Zusätzlich verfügt jede Kita je nach den Gegebenheiten vor Ort über eigene Schwerpunkte“, erkläutert Uwe M. Junga, kaufmännischer Vorstand der Stiftung.

Das Konzept beschreibe unter anderem Leitlinien pädagogischer Kernbereiche wie Eingewöhnung, Ernährung, Bewegung und Bildungsdokumentation sowie die Erziehungspartnerschaft mit Eltern unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Kita werde sich mit vielen Partnern in der Stadt vernetzen, betont Junga, der in Rödermark zuhause ist.

Das neue Gebäude schafft laut dem Rödermärker Architekten Dr. Siegbert Huther von der Huther & Karawassilis Bauplan GmbH für die pädagogische Arbeit die besten Voraussetzungen: Sechs Gruppenräume und ein großer Bewegungsraum sowie Begegnungsflächen böten ausreichend Platz zum Spielen und Toben. Auch die naturnahe Gestaltung des Außenspielbereichs mit Atrium, Baumstamm-Mikado, Bachlauf, Felsenaufgang, Hügel, Hängemattenschaukel und Sandkasten lade zum Entdecken und Ausprobieren ein. Differenzierungs- und Kreativräume sowie Rückzugsmöglichkeiten sorgten für einen Ausgleich und böten zusätzliche Möglichkeiten zur Entspannung und Ruhe. Abgerundet werde das Gebäude durch einen großzügigen Küchentrakt mit Kinderküche und Kinderrestaurant.

Die Stadt Rödermark unterstützt den Bau der Kita finanziell. Bürgermeister Jörg Rotter und Erste Stadträtin und Sozialdezernentin Andrea Schülner sind von den Plänen der Stiftung überzeugt: „Wir freuen uns sehr, dass es durch die Kooperation der Stadt mit der Bethanien-Diakonissen-Stiftung gelingen wird, wichtige Betreuungsplätze zu schaffen.“  (bp)

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