Abgespeckt, aber abwechslungsreich

Städtisches Ferienprogramm auf Kinder- und Jugendfarm, Skaterbahn oder im JUZ

Gute Nachricht für Kinder, Jugendliche und Eltern. Trotz Corona haben die städtischen Jugendarbeiter ein breit gefächertes, wenn auch reduziertes Programm auf die Beine gestellt.

Rödermark - Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, finden die meisten Aktivitäten draußen statt und sind meist auf den Vormittag begrenzt. Das spart den Organisatoren eine Essensausgabe, bei der die Abstandsregeln kaum einzuhalten wären.

„Stefanie Grabs und ihr Team haben den Mut, in dieser schwierigen Zeit etwas zu machen“, lobt Bürgermeister Jörg Rotter. Viele Familien sind vom monatelangen Homeschooling genervt, kirchliche Ferienspiele fallen aus, und hinter vielen Urlauben steht noch ein Fragezeichen.

Ein „riesengroßes Dankeschön“ schickt die Erste Stadträtin Andrea Schülner an den Verein Kinder und Jugendfarm. Der Vorstand habe es unkompliziert möglich gemacht, dass nicht nur das eigene Ferienprogramm, sondern auch die Angebote in städtischer Regie dort stattfinden können. Neben der Farm ist das Jugendzentrum Ober-Roden der zweite Schwerpunkt der Aktivitäten. Kurse für Skater und Scooter-Fahrer finden im Skaterpark hinterm Badehaus statt.

Das Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren und beginnt mit „Ferien@Home in Rödermark“. In der ersten Ferienwoche wird die Kinder- und Jugendfarm für die folgenden Wochen vorbereitet. In der fünften und sechsten Ferienwoche können sich Kinder von sechs bis elf Jahren dort ganz dem Farm(er)-Leben hingeben. Ferienspiele auf der Farm gibt es in der zweiten und dritten Woche, eine Kreativwoche ergänzt das Angebot in der vierten Woche.

Ein „Kreativ-Work-out“ (drei Kurse) organisiert die Jugendabteilung im JUZ. Dort trifft man sich auch, um „Kunst in der Stadt“ zu schaffen, um Theater zu spielen, um Dot-Painting auszuprobieren oder für ein Videoprojekt.

Treffpunkt für „Kunst im Wald“ ist der Schillerwald; wie man Modellflugzeuge steuert, das lernen Teilnehmer ab elf Jahren beim Flugmodellsportclub, der zwei Kurse anbietet. Tricks von erfahrenen Skatern bekommt man in der vierten und fünften Ferienwoche (montags, mittwochs und freitags) im Skatepark. Wer seine Skills mit dem Stunt-Scooter verbessern möchte, ist in diesen beiden Wochen (dienstags und donnerstags) ebenfalls willkommen.

„Natürlich soll niemand aus finanziellen Gründen daheim bleiben müssen; wir finden eine Lösung“, betont Erste Stadträtin Schülner. Die meisten Angebote sind auch für Kinder und Jugendliche mit Handicap möglich.

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