Streckenrekord eingestellt

Nikolai Billing im Rödermark-Halbmarathon schneller als je zuvor

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Multi-Kulti wie der wumboR-Lauf selbst: die Läuferschar, die am Badehaus startete.

Der 13. wumboR-Lauf durch alle Rödermärker Stadtteile ist geglückt. Als am Samstagmorgen Schneeflocken fielen und am Sonntag um 7 Uhr nur 1 Grad Lufttemperatur gemessen wurden, fürchtete das neue Team des wumboR-Laufes doch schon sehr um dessen Teilnehmerzahlen.

Urberach – Aber es kam anders: Mehr Voranmeldungen als in den letzten Jahren und noch eine gehörige Portion Nachmeldungen ließen – zusammen mit viel wärmender Sonne – den Stadtlauf zum echten Erfolg werden.

Zu den Wettersorgen waren kurzfristig auch personelle Probleme gekommen, als Siegfried Kupzok aus gesundheitlichen Gründen zwei Tage vor dem Start die beiden „Neuen“ Rudi Zischka und Sascha Keller vom Skiclub SCR und vom Volleyballclub VCOR ungewollt im Stich lassen musste. Doch die bisherigen Orga-Teamer Fredi Daum (Run4Fun) und Hans Röhrig (TS Ober-Roden), die ohnehin versprochen hatten bei Bedarf mitzuhelfen, sprangen noch einmal ein. Außerdem freute sich das Team über sehr viele neue Helfer aus allen möglichen Rödermärker Vereinen, die als Streckenposten zur Unterstützung am Wegesrand standen.

Einen neuen Streckenrekord im Halbmarathon stellte mit 1.15.03 h der gebürtige Rödermärker Nikolai Billing auf.

Hier kam der nächste Knackpunkt: Bei einer Kontrollfahrt um 8 Uhr morgens war einer der ehrenamtlichen Streckenposten (die erst ab frühestens 9.30 Uhr gebraucht wurden) noch nicht vor Ort. Diese erschwerenden Auflagen des Kreises führten zu einer Unsicherheit über die Freigabe der Strecke, bis buchstäblich kurz vorm Start der ersten Läufergruppe. Dann aber strahlten die Veranstalter wie die Sonne und genossen den reibungslosen Ablauf aller Rennen mit Start und Ziel am Badehaus.

Gleich beim ersten Start der etwas älteren Schüler hatten die Helfer des DRK ihren Einsatz, da ein Junge schon nach wenigen Metern direkt vor dem Wagen der Sanitäter stürzte und Behandlung brauchte. Drei weitere Kinder erhielten im Startgewühl leichte Blessuren. Doch von da ab war’s auch für die DRK-Helfer absolut ruhig.

Die Strecken vom Schülerlauf über zwei Kilometer bis zu den Jüngsten wurden zünftig und schwungvoll von Rektor Stefan Wesselmann und Konrektorin Stefanie Hoffmann samt Orga-Team der Schule begleitet. Die Walkerinnen und Walker kamen ebenso gut vom Start weg und zurück wie die Sportlerinnen und Sportler, die zehn Kilometer oder sogar den Halbmarathon in Angriff nahmen.

wumboR-Lauf 2019 in Rödermark: Bilder

Hierbei gab’s die schönste Überraschung: Der gebürtige Urberacher Nikolai Billing (Jahrgang 1992), der den wumboR-Lauf mehr zum Aufwärmen für sein nächstes sportliches Event, den 41. Stockholm-Marathon am 1. Juni, „mitgenommen“ hatte und der für die Laufgruppe Eintracht Frankfurt startet, nahm sich vor, einen neue Streckenrekord im Halbmarathon zu erzielen, und avisierte die 1:15:00 Stunden. Im Ziel klappte es fast aufs Hundertstel: mit eben dieser Zeit, 1:15:03 (auf anderen Stoppuhren waren’s die 1:15:00 h) kam er mehr als eine Sekunde vor Sebastian Lass und Jamil Adak ins Ziel.

Ein schönes Highlight. Doch auch mit allen anderen Fakten rund um den Lauf war das teilweise neue Orga-Team sehr zufrieden. Die Verpflegung klappte, das Kuchenbuffet war weitgehend vom VCOR bestückt worden. Die Medaillenvergabe an die lauffreudigen Kinder war ebenso wie die abschließende Siegerehrung ein schöne Abrundung der Erfolge bei diesem Stadtlauf.

Weitere Ergebnisse gibt es in Kürze auf der Homepage der Stadt.  

chz

Infos: www.roedermark.de

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