Bundesweit die Nummer fünf

Personal der „Sternenburg“ kennt sich in Erster Hilfe bestens aus

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Drücken, bis der Notarzt kommt: Die Erzieherinnen der Urberacher „Sternenburg“ waren beim Erste-Hilfe-Wettkampf auch fit in der Herzmassage.

Eltern, die ihre Kinder in die „Sternenburg“ bringen, wissen ihren Nachwuchs nicht nur pädagogisch gut betreut. Die Erzieherinnen der von der Johanniter-Unfallhilfe betriebenen U3-Kita und ihr Kollege Tobias Laudenbacher sind auch in Erster Hilfe bestens ausgebildet.

Urberach – Das bewiesen sie beim „Tag der Johanniter“ in Berlin. Gegen große und starke Konkurrenz aus ganz Deutschland belegte das Urberacher Team den fünften Platz im Wettkampf „Erste Hilfe am Kind“. Es hatte sich als Sieger des Landeswettbewerbs für den Bundesentscheid qualifiziert.

Tobias Laudenbacher hat sechs Kolleginnen trainiert und war entsprechend zufrieden: „Wir freuen uns über das gute Ergebnis unserer Mannschaft. Es hat Spaß gemacht, das Erlernte zu zeigen und sich im Wettkampf mit anderen zu messen.“

Sven Korsch, Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Offenbach, geht davon aus, dass sie „Sternenburg“ beim nächsten Johanniter-Tag in zwei Jahren wieder hoch motiviert antreten. Korsch hatte die Mannschaft als Maskottchen im Schottenrock begleitet.

An dieser Veranstaltung nahmen 3 000, meist ehrenamtlich engagierte, Johanniter aus Deutschland, Polen und Irland teil. Sie mussten den Opfern täuschend echt inszenierter Unfälle, Brände, Stürze und Herz-Kreislauf-Krankheiten helfen. 116 Schiedsrichter bewerteten die Leistungen der 53 Mannschaften. Die Disziplin „Erste Hilfe am Kind“ mit ihren speziellen Anforderungen – zum Beispiel in der Herz-Lungen-Wiederbelebung war neu im Programm.  

Info: JUH-Kitas:

Die Johanniter betreiben in Rödermark zwei Kindertagesstätten: die „Sonnenburg“ im Breidert und die „Sternenburg“ in der Urberacher Bruchwiesenstraße. In drei Gruppen werden 36 Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren betreut.

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