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Vorfreude erleichtert Arbeit

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Über eine Treppe aus Europaletten stiegen die Helferinnen und Helfer bis fast zur Ladefläche hoch, um den Auflieger beladen zu können.
Über eine Treppe aus Europaletten stiegen die Helferinnen und Helfer bis fast zur Ladefläche hoch, um den Auflieger beladen zu können. © Ziesecke, Christine

Teamer schleppen und packen tonnenweise Gepäck fürs Kolping-Zeltlager

Ober-Roden – Mit großer Vorfreude und mit noch mehr Eifer als sonst machten sich am Samstagmorgen rund 20 junge Kolping-Mitglieder und Freunde auf den Weg zum Kolping-Zeltlager nach Kell am See bei Trier. Vor die Abfahrt hatten die Götter allerdings wieder das Materialpacken gesetzt.

In diesem Fall ein besonders „schwerwiegendes“ Unterfangen, denn die großzügige Unterstützung durch die Firma Hire Events bedeutete zwar einen 40-Tonner-Aufleger, der von Mitarbeitern hingebracht und auch dort stehen gelassen wird, der aber so groß ist, dass er nicht vor den „Kolping-Schuppen“ an der Odenwaldstraße rangiert werden, sondern an der Straße beladen werden musste. Das bedeutete lange Wege für junge Helferinnen und Helfer, die unermüdlich Paletten und Bretter, Klappbänke und -tische und vieles mehr wie etwa Küchenutensilien aufluden. Doch die Vorfreude auf dieses Lager auf dem Zeltplatz in Kell am See war so groß, dass auch die schwersten Arbeiten mit viel Vergnügen und Gelächter erledigt wurden – besonders, als es um die Verladung zweier attraktiver und splitternackter Schaufensterpuppen ging.

„Die können wir dort sicher gut gebrauchen, und Platz haben wir diesmal ja ausreichend“, bescheinigte die Lagerleitung Ida Schoßer und Niklas Metz.

Küchenchefin Manuela Murmann, Tina Kaupert und weitere fünf eifrige Küchenhelfer werden diesmal in einer ganzen Wohnwagenburg am Lagerplatz aufschlagen. Ihre Aufgaben sind wieder vielfach, aber längst Routine: „Wir haben wieder Vegetarier unter den 80 Kindern und den 20 Teamern, dazu Teilnehmer, die kein Schweinefleisch essen oder laktoseintolerant sind, das ist alles längst Routine.“

Der gut geplante Einkauf brachte ihnen eine größere Lebensmittelspende des Rewe Centers in Dudenhofen ein. Für solche Unterstützung ist die Kolpingsfamilie sehr dankbar. Natürlich gehen auch die zwei Eimer Senf mit auf die Reise, die bei der Stadtranderholung dank eines Fehleinkaufs übriggeblieben waren.

Das Programm wird dem der letzten Jahre weitgehend ähneln – das erwarten die Kinder, ebenso wie das immer gleiche Essen vom Kartoffelgemüs’ bis zur Hackfleisch-Käse-Suppe. Die Tage werden bei weitgehend allerfeinstem Lagerwetter gut gefüllt sein: Schwimmbad, Stadtrallye in Trier, Geländespiele, Kreativangebote und die aufregende Zwei-Tages-Tour. Die Küchencrew wird in der Zeit ausreichend viel Kartoffelgemüs’ für die hungrigen Rückkehrer vorbereiten und vor allem Riesentöpfe voll Tee kochen.

Alle Teamer sind inzwischen schon in Kell angekommen. Ein kleines Team um die beiden Freizeitleiter Niklas Metz und Ida Schoßer holt dann heute Vormittag die Kinder nach einer kurzen Andacht um 9 Uhr in St. Nazarius in der Heitkämperstraße ab. Wem danach auffallen sollte, dass sein Kind etwas ganz Dringendes zuhause vergessen hat: bis Donnerstag um 16 Uhr können Pakete für die Teilnehmer im Ober-Röder Rathaus abgegeben werden. Sie werden dann vom Bürgermeister persönlich bei seinem alljährlichen Lagerbesuch mitgenommen werden.  chz

Gute Laune trotzt Schwerstarbeit: Beim Packen für das Kolpingszeltlager musste der geliehene Lkw-Auflieger wegen seiner Größe vor dem Grundstück in der Odenwaldstraße stehen bleiben. Das bedeutete weitere Wege als sonst.
Gute Laune trotzt Schwerstarbeit: Beim Packen für das Kolpingszeltlager musste der geliehene Lkw-Auflieger wegen seiner Größe vor dem Grundstück in der Odenwaldstraße stehen bleiben. Das bedeutete weitere Wege als sonst. © ziesecke

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