Großes Interesse am Adventsmarkt Ober-Roden und Nikolausmarkt Urberach

Weihnachtsstimmung unter Vorbehalt in Rödermark

Gemeinsam sorgen sie dafür, dass sich die Rödermärker wieder auf ihre vorweihnachtlichen Märkte freuen können: Werner Popp (Nikolausmarkt-Kommission), Beate Filbert (Wirtschaftsförderung), Till Andrießen (Leiter Wirtschaftsförderung), Sabine Weber (Vorsitzende Gewerbeverein), Alfons Hügemann (Wirtschaftsförderung) und Bürgermeister Jörg Rotter (von links).
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Gemeinsam sorgen sie dafür, dass sich die Rödermärker wieder auf ihre vorweihnachtlichen Märkte freuen können: Werner Popp (Nikolausmarkt-Kommission), Beate Filbert (Wirtschaftsförderung), Till Andrießen (Leiter Wirtschaftsförderung), Sabine Weber (Vorsitzende Gewerbeverein), Alfons Hügemann (Wirtschaftsförderung) und Bürgermeister Jörg Rotter (von links).

Corona soll den Leuten nicht noch einmal die Vorfreude auf Weihnachten vermiesen. Sowohl der Adventsmarkt in Ober-Roden Ende November als als auch der Urberacher Nikolausmarkt eine Woche später sollen stattfinden.

Rödermark- Doch trotz Einschränkungen, Abstandsregeln und Hygienekonzepten sind die Macher guter Dinge. Sabine Weber, die neue Vorsitzende des Rödermärker Gewerbevereins, bekommt jede Menge Anfragen, seit die grundsätzliche Erlaubnis der Stadt bekannt ist: Vereine, kirchliche Gruppen, Kreative, Einzelhändler und Gastronomen scharren mit den Hufen. In Ober-Roden ist das Angebot an Künstlern und Kunsthandwerkern gar so groß, dass viele nur an einem der beiden Markttage ihre Stände aufbauen. Einige hat sie nach Urberach vermittelt.

Dort hat Werner Popp, der Organisator des Nikolausmarktes bislang 14 Interessenten. Auf die Zusage des Nikolauses, der in den Vor-Corona-Jahren die Kinder beschenkte, wartet er noch. In Ober-Roden gehen Sabine Weber und ihr Stellvertreter Thomas Erhard von rund 25 Teilnehmern aus.

Zum Programm des Adventsmarktes gehört ein Weihnachts-Shoppen in vielen Geschäften. Werner Popp würde auch in Urberach gerne die Ladentüren länger öffnen. Sein Problem: Der Einzelhandel dort spielt fast nicht mit – so wie bei vielen stadtteilübergreifenden Veranstaltungen.

Aber Corona überlagert diesen Ärger. Die aktuellen Verordnungen erlauben Weihnachtsmärkte, wenn die Veranstalter über ein Schutz- und Hygienekonzept verfügen. „Ein solches wurde mit den Beteiligten erarbeitet“, sagte Bürgermeister Jörg Rotter. Unter anderem soll ein Sicherheitsdienst Menschentrauben auflösen oder möglichst klein halten. Steigende Inzidenzen oder Hospitalisierungsquoten können noch so manches umwerfen. Rotter warnt deshalb: „Die Adventsmärkte in Rödermark stehen noch unter einem Vorbehalt.“

Das Drumherum der Märkte wird aber auf jeden Fall stimmen. Der Gewerbeverein, der sich wieder mit mehr Schwung engagiert, stellt einigen Ausstellern romantische Holzbuden zur Verfügung. Und eine Ober-Röder Floristin hat Sabine Weber 50 Weihnachtsbäume versprochen. (lö)

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