Appell an Hundehalter

Grünflächen nicht als Hundeklos missbrauchen

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Sechs Schilder stellt die Stadt an Grünanlagen auf, das Bild zeigt Bastian (Mitte) mit Bauhofleiter Harald Ott (links) und Stadtgärtner Roman Rückert am Stadtgraben/Ecke Jakobstraße.

Seligenstadt - Mit einer Schilderinitiative geht Bürgermeister Dr. Daniell Bastian gegen die Verunreinigung durch Hundehaufen in städtischen Grünanlagen vor. Der Rathauschef hofft auf die Einsicht und Vernunft der Halter, „denn die Hunde sind nicht das Problem“.

1 150 angemeldete Hunde gibt es in Seligenstadt. 30 Behälter hat die Stadt für die Entsorgung der Häufchen aufgestellt, die jährlich mit 60.000 Hundekotbeuteln bestück und wöchentlich überprüft werden. Dennoch lassen viele Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Tiere einfach liegen. „Auch vor Spielplätzen wird nicht halt gemacht“, zeigt sich Bastian verständnislos.

Besonders unappetitlich: Immer wieder kommt es vor, dass die städtischen Gärtner sich nach dem Mähen oder Pflegen der Grünanlagen und dem Einsatz einer Motorsense zu Hause umziehen müssen, ehe sie ihre Arbeit fortsetzen können. Beim Jäten ist häufig die Hackbreite größer als der Abstand zwischen zwei Haufen.

Leserbilder zum Hundetag (Teil 2)

„Öffentliche Grünanlagen werden zu Hundeklos degradiert“, lautet das Resümee des Gärtnertrupps. „Wenn ein Grünstreifen vor lauter Hundehaufen für Menschen nicht mehr zugänglich ist, dann ist das egoistisch“, ärgert sich Bastian. Besonders schlimm findet er es, wenn Spielplätze und Gedenkstätten als Gassiplatz missbraucht und die Häufchen dort zurückgelassen werden. (kd)

Leserbilder zum Hundetag (Teil 1)

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