Effektive Behandlungsmethoden

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Dr. Aristotelis Kaisidis

Seligenstadt (sig) - Über neueste Methoden bei der Behandlung von Erkrankungen der Hand informieren Dr. Aristotelis Kaisidis, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, Asklepios Klinik Seligenstadt, und Dr.

Ingo Schmidt, Leiter Sektion Handchirurgie, im Verlaufe eines Patientenforums. Dabei stehen konservative und operative Therapieformen, die die Schmerzen nehmen und die Beweglichkeit wiedergeben, im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Nach den Vorträgen haben die Besucher des Patientenforums die Möglichkeit, mit den Spezialisten zu sprechen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. Januar, ab 18.30 Uhr in der Asklepios Klinik Seligenstadt (Veranstaltungsraum der Tagesklinik) statt. Der Eintritt ist frei. Bereits ab 17 Uhr besteht die Möglichkeit, die wissenschaftliche Ausstellung aktueller Handimplantate zu besuchen.

„Immer mehr Menschen leiden an Erkrankungen der Hände. Dabei muss man zwischen den rheumatischen und nicht rheumatischen Ursachen von Schmerzen und Schwellungen der Hände unterscheiden“, erläutert Dr. Kaisidis. Bei nicht rheumatischen Degenerationen der Hände handelt es sich meist um Gelenkverschleiß, der Arthrose. Hier helfen oft konservative Methoden wie Physiotherapie oder gezielte kurzzeitige Medikamentengabe, um die Beschwerden dauerhaft zu beheben. Eine Operation ist erst dann indiziert, wenn über einen längeren Zeitraum hinweg Schwellungen an Gelenken und Sehnen nicht durch die Therapie in den Griff zu bekommen sind.

Bei den rheumatischen Erkrankungen der Hände hilft im Anfangsstadium eine Kombination aus Physiotherapie und langfristiger Medikation. Dann sind Schmerzen und Schwellungen, die das Leben der Patienten sehr stark einschränken können, gut behandelbar. „Wird Rheuma erst im fortgeschrittenen Stadium festgestellt, hilft meist nur noch die Operation“, betont der Fachmann.

Die chirurgische Behandlung von Erkrankungen der Hände ist heute sehr effektiv und wenig belastend. Neu entwickelte Operationstechniken ermöglichen es, durch nur wenige Minuten dauernde Eingriffe, Schmerzen zu nehmen und Gelenke wieder beweglich zu machen. Auch der Einsatz künstlicher Finger- oder Handgelenke stellt heute kein großes Problem mehr dar. Minimal invasive Operationstechniken, bei denen nur noch winzige Schnitte gemacht werden, haben sich auch in der Handchirurgie durchgesetzt. „So sind die Patienten wieder schneller fit und lange Klinikaufenthalte gibt es nicht mehr.“

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