Leistungssport in Corona-Zeiten

Asklepios-Sportklinik in Seligenstadt unterstützt Hessischen Handballverband bei Schnelltests

Handball-Landestrainer Rastislav Jedinak (rechts) mit jungen männlichen Handballern in einer Sporthalle.
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Landestrainer Rastislav Jedinak (rechts): Kadertraining, abgeschottet wie in einer Blase.

Seit fast einem Jahr sind aufgrund der Corona-Pandemie und entsprechender Kontaktbeschränkungen die Möglichkeiten, in den Leistungszentren hessische Nachwuchstalente zu fördern, stark eingeschränkt. Gerade die Mannschaftssportarten und der Kontaktsport Handball sind stark betroffen.

Seligenstadt – Unter besonderen Auflagen und mit aufwendigen Hygienekonzepten gelingt es dem Hessischen Handballverband seit mehreren Monaten, immer wieder Kadertraining und spezielle Lehrgänge anzubieten. Dafür braucht es einen verlässlichen medizinischen Partner, den der Verband in der Sportklinik an der Asklepios-Klinik Seligenstadt (dazu: Kasten) gefunden hat. Wiederholt fanden medizinische Schnelltests statt, bevor sich die Nachwuchstalente der hessischen Spitzenvereine in den derzeit verwaist wirkenden Sportstätten in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise zusammenfanden.

„Mit negativem Testergebnis war es möglich, dass wir die Wochenenden abgeschottet wie in einer Blase verbrachten, um auch in diesen Zeiten dem Leistungssport eine Chance zu geben“, so Rastislav Jedinak, Landestrainer der hessischen Handballjugend. „Mit der Sportklinik Seligenstadt ist es gelungen, einen zuverlässigen und flexiblen Partner in unsere Räumlichkeiten am Olympiastützpunkt zu integrieren, der uns diese Voraussetzungen zur Aufrechterhaltung eines Kadertrainings ermöglichte.“ Chefarzt Dr. Nikos Stergiou sieht nach einem Jahr Pandemie die Notwendigkeit, sich wieder dem Sport zu widmen (dazu auch: „Nach Lockdown: Sport ja, aber wohl dosiert“).

Dies gelte für Breitensportler ebenso wie für Topathleten und künftige Leistungsträger in Auswahlmannschaften, aber auch in Nationalteams. „Wir alle wissen, dass körperliche Fitness und Sport mehr Krankheiten verhindern können als wir mit aller medizinischen Expertise und therapeutischen Optionen im Laufe eines Lebens heilen und behandeln können, daher dürfen wir auch in Pandemiezeiten Sport und Sportförderung nicht aus dem Auge verlieren, denn gerade in der Jugend wird die Basis geschaffen, langfristig gesundheitsbewusst zu agieren“, so Stergiou.  (mho)

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