Attraktiver Treffpunkt im Niederfeld

Seligenstadt - (mho) Rund 1,2 Millionen Euro kostet das neue Nachbarschaftshaus in Seligenstadt-Nord. Mehr als die Hälfte der Kosten übernehmen Bund und Land. Am Dienstag, 3. Februar, 15 Uhr, ist der Spatenstich geplant.

„Das Nachbarschaftshaus ist unser zentrales Vorhaben im Programm Soziale Stadt. Das wird ein Haus für Kultur, Begegnung und Bildung, das die Infrastruktur im Stadtteil erheblich aufwertet“, kündigt Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams an. Die Stadt habe das Projekt sorgfältig vorbereitet. „Vorgesehen sind unter anderem Seminar- und Büroräume sowie ein Internetcafé, der Jugendtreff, ein Café mit Außenbewirtung und Räumlichkeiten für größere Veranstaltungen. Die Menschen im Stadtteil werden das Haus ganztägig nutzen, das wird der attraktive Treffpunkt für das ganze Niederfeld.“

Möglich geworden sei der Bau des Nachbarschaftshauses durch die Zuschussgelder von Bund und Land. Nonn-Adams lobt in diesem Zusammenhang die Unterstützung von Stadtteilkommission, Arbeitsgruppen, ansässigen Vereinen und Netzwerk „Soziale Arbeit“.

Die Bewohner, die in den vergangenen Jahren die Container am Hasenpfad genutzt haben, „ziehen nun bald mit ihren Veranstaltungen in sehr schöne neue Räumlichkeiten. Damit können wir dem Anspruch des Programms Rechnung tragen, ausgewählte Stadtteile städtebaulich aufzuwerten, zukunftsfähig zu machen und gleichzeitig das Zusammengehörigkeitsgefühl im Niederfeld zu stärken.“

Der Bau des Nachbarschaftshauses ist die vierte größere Maßnahme im Stadtteil Nord im Zuge des Programms Soziale Stadt. Am Anfang stand die Gestaltung des „Platzes der Freundschaft“ an der Ladenzeile der Berliner Straße. Die Kosten beliefen sich auf zirka 170 000 Euro. Darauf folgten die Neugestaltungen des Außengeländes der Kita Niederfeld (60 000 Euro) unter Beteiligung der Elternschaft sowie die Neugestaltung des Spielplatzes an der dortigen Ellenseestraße mit Kosten von zirka 135 000 Euro im vergangenen Jahr. Dafür konnten jeweils zwei Drittel der Kosten als Fördermittel von Bund und Land abgerufen werden.

„Diese Baumaßnahmen wurden gemäß der Philosophie des Programms Soziale Stadt mit den künftigen Nutzern geplant, abgestimmt und umgesetzt“, so die Bürgermeisterin weiter. Wenn alles planmäßig läuft, soll die Baumaßnahme Nachbarschaftshaus noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Aufträge für das Nachbarschaftshaus wurden alle vergeben, „an der Ausschreibung beteiligten sich auch Seligenstädter Unternehmen, so dass wir Aufträge auch in die Stadt vergeben konnten.“

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