Zum Tanzen auf die Tische

Im Bahnhof öffnet ein Erlebnis-Restaurant

Seligenstadt - Die Gestaltung des Seligenstädter Bahnhofareals nimmt langsam Formen an. Zum Konzept gehört auch ein Restaurant, das Meryem Dikme, der Betreiber der „Alten Schmiede“, eröffnen wird. Von Oliver Signus 

Nicht nur für das rund 6000 Quadratmeter große, unbebaute und noch unkultivierte südliche Seligenstädter Bahnhofsgelände gibt es Gestaltungspläne. Wie und von wem die Bahnhofsgebäude genutzt werden, wird derzeit noch verhandelt, sagt Investor Karl-Ludwig Toth, der bekanntlich das Haupt- und die Nebengebäude erwarb. Klar sei bisher nur die Vergabe des ehemaligen Bahnwärterhauses an den Seligenstädter Gastronomen Meryem Dikme, bestätigte Toth gestern auf Anfrage. Mit weiteren Interessenten werde derzeit verhandelt, so der Investor. Wie viele Läden oder weitere Lokale dort entstehen, hänge von den Flächen ab, die die Interessenten bereit wären anzumieten. Derzeit sehe es für das ehemalige Bahnhofsgebäude nach insgesamt drei Mietern aus, sagt Toth. Doch Genaues sei erst „in zwei oder drei Monaten“ spruchreif.

Spruchreif ist hingegen bereits das Konzept für das Lokal. Geschäftsführer ist Meryem Dikme, der neben der „Alten Schmiede“ am Marktplatz auch den „Äbbel-Seppel“, das frühere Leinreiterhaus, betreibt. Auf seiner Internetseite kündigt er ein „neuartiges Konzept an“, die Gäste im Restaurant am Bahnhof erwarte ein „atemberaubendes Erlebnisrestaurant“. Dikmes Stellvertreter Daniel Körber ging dabei gestern ins Detail. Neben auserlesenen Speisen werde allabendlich (außer am Ruhetag Montag) Pianomusik von 19 bis 23 Uhr geboten. Donnerstags bis sonntags stehe Tanzmusik von 23 bis 3 Uhr auf dem Programm. Dafür, so Körber, werde das Lokal innerhalb kürzester Zeit so umgebaut, dass die Gäste auf den Tischen tanzen können. Die Möbelstücke werden dazu zusammengeschoben und mit Teppich abgedeckt. „Das ist alles ganz sicher, da kann nichts passieren“, versichert Körber mit Hinweis auf ein ähnliches Konzept eines Restaurants in Frankfurt.

Alles zur Gestaltung des Seligenstädter Bahnhofareals

Das Lokal, das unter dem Namen „Stellwerk“ am 1. August eröffnen soll, bietet im etwa 90 Quadratmeter großen Innenraum ca. 70 Gästen Platz, auf der Terrasse können weitere 60 Personen bewirtet werden. Zum Konzept gehört auch eine so genannte Showküche, so dass die Besucher des Restaurants den Köchen bei der Arbeit zuschauen können.

Asia-Burger mit Fisch, Nudeln und Frucht

Rubriklistenbild: © dpa

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