SPD bietet CDU Unterstützung im Kampf gegen Block 6 an

Hainburg - (mho) Nach den Worten des Hainburger SPD-Vorsitzenden Josef Tornedde muss jetzt die örtliche CDU den Widerstand gegen den geplanten Staudinger-Block 6 anführen.

Das Wahlergebnis vom 18. Januar sei eindeutig. Daraus gehe hervor, dass die Hainburger Bevölkerung nur der CDU die Verhinderung von Block 6 zutraut, so Tornedde weiter.

Die Sozialdemokraten respektierten den Wählerwillen „uneingeschränkt und bieten der CDU ihre Unterstützung an.“ Bürgermeister Bessel und sein Partei- und Fraktionsvorsitzender Jürgen Harrer müssten jetzt ihre Pläne im Widerstand gegen das Monsterkraftwerk offen legen „und uns sagen, wie es weitergehen soll, denn die Zeit läuft langsam ab,“ so Tornedde weiter.

Parallel zum Raumordnungsverfahren müsse die CDU-Führungsriege ihre Kontakte nach Wiesbaden nutzen und Einfluss auf die dazu notwendigen Entscheidungen nehmen, um den Block 6 zu verhindern. SPD, Grüne und Linke hätten ihre ablehnende Haltung bereits Mitte letzten Jahres im Landtag unmissverständlich deutlich gemacht. „Im Vorfeld des Landtagsbeschlusses hatten wir über unsere Landtagsabgeordnete Dr. Judith Pauly-Bender erfolgreich Einfluss genommen“, betonte Tornedde. „Nach dem Wahlkampf muss jetzt wieder an einem Strang gezogen werden.“

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