Emma und Luca die beliebtesten Namen

Seligenstadt (mho) ‐ Emmastraße, Emmaklinik, Emmaschule und Emmacafé - kein Wunder, dass „Emma“ zum beliebtesten weiblichen Vornamen 2010 in der Einhardstadt wurde. Deutschlandweit belegt Emma lediglich Platz fünf auf der Beliebtheitsskala.

Außerdem waren in Seligenstadt Marie, Sophie und Emilia sehr gefragt. Bei den männlichen Neugeborenen ist Luca an erster Stelle, gefolgt von Elias, Anton und Denis. Insgesamt wurden 116 Geburten in Seligenstadt beurkundet. „Da die Geburtenabteilung der Asklepios-Klinik Mitte des vergangenen Jahres geschlossen worden ist, konnte die Geburtenzahl aus dem Jahr 2009 mit 269 waschechten Seligenstädtern nicht erreicht werden“, erinnert Erste Stadträtin Claudia Bicherl.

Die Zahl der Eheschließungen erreichte hingegen einen neuen Höchststand: 156 Paare gaben sich 2010 in Seligenstadt das Jawort, im Jahr zuvor waren es 142 und 2008 lediglich 114.

Seligenstadts besondere Trauzimmer sowohl im Romanischen Haus als auch in der Prälatur des Klosters werden von Paaren aus Nah und Fern mit zunehmender Beliebtheit als Stätte für das Jawort gewählt. Inzwischen liegen dem Standesamt schon gut 30 Terminreservierungen für 2011 vor, sie reichen bis in den Juli hinein. Die Anmeldung der Eheschließung kann bereits sechs Monate vor dem geplanten Termin beim Wohnsitzstandesamt vorgenommen werden. „Wenn diese Frist genutzt wird, ist die Chance auf einen Wunschtermin größer“, sagt Bicherl.

Auskünfte über freie Termine erteilen die Mitarbeiter des Standesamts, Hans Schild und Ute Emge( z 87-131 und -130).

Gestiegen ist auch die Zahl der Sterbefälle: 2010 wurden 368 Personen im Sterbebuch beurkundet, im Vorjahr 339. In der Kernstadt Seligenstadt gab es insgesamt 128 Bestattungen, in Froschhausen 30 und in Klein-Welzheim 24. Urnenbeisetzungen setzen sich immer mehr gegenüber den Erdbestattungen durch, inzwischen mit über 57 Prozent. Diesem Trend folgend wurde erst vor kurzem eine weitere Urnenstele auf dem Seligenstädter Friedhof errichtet.

40 Anträge auf Einbürgerung wurden im Vorjahr im Standesamt gestellt und zur Entscheidung an das Regierungspräsidium Darmstadt weitergeleitet. 24 Personen bekamen die Einbürgerungsurkunde inzwischen ausgehändigt und konnten somit einen deutschen Reisepass beantragen.

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