Bastian: Schon 8000 Karten verkauft

Fotoverbot im Freibad

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Freizeitspaß im Seligenstädter Freibad: Das Fotografieren fremder Personen ist untersagt, die Schwimmbadmitarbeiter sind sensibilisiert.

Seligenstadt - Äußerst zufrieden zeigt sich Seligenstadts Bürgermeister Dr. Daniell Bastian mit dem Start in die neue Freibadsaison. Gut vier Wochen ist das Freibad geöffnet, und bereits 8096 Karten haben ihre Abnehmer gefunden.

Im Vergleichszeitraum des letzten Jahres konnten lediglich 800 Tickets verkauft werden, was in erster Linie den schlechten Witterungsbedingungen zu Beginn und während der ersten Monate der Freibadsaison 2016 geschuldet war. Umso versöhnlich war dann der letztjährige August, in dem fast die Hälfte der insgesamt 41.237 Karten abgesetzt wurde.

„Das Kaufverhalten unserer Badegäste ist erfahrungsgemäß stark abhängig vom Wetter am Anfang einer jeden Saison. Da die ersten Tage doch schön und angenehm warm waren, haben sich spontan 234 Badegäste für den Kauf einer Dauerkarte entschieden. Demnach konnten wir mit dem erfolgreichen Vorverkauf von 350 Saisonkarten ab November 2016 bis April nun schon 600 Dauerkarten an den Mann bzw. die Frau bringen. Nach Ablauf der letztjährigen Badesaison 2016 waren es gerade mal 283 Dauerkarten“, so das erste Fazit des Rathauschefs.

Fotoverbot soll kontrolliert werden

Nachdem hitzige Debatten zum Fotoverbot in Freibädern geführt wurden, verweist Bürgermeister Dr. Bastian auf die Haus- und Badeordnung für das Freischwimmbad der Stadt, „nach der das Fotografieren und Filmen fremder Personen und Gruppen ohne deren Einwilligung nicht gestattet ist. Wir haben unser Schwimmbadpersonal angewiesen, in den nächsten Tagen und Wochen verstärkt ein Augenmerk darauf zu legen und Badegäste im Bedarfsfall höflich aufzufordern, das Ablichten von fremden Personen zu unterlassen. Natürlich ist dabei Fingerspitzengefühl seitens der Mitarbeiter im Freibad angesagt“, so der Bürgermeister.

Bilder: Nachtschwimmen im Freibad in Seligenstadt

Das Magazin Focus hat das Thema jüngst aufgegriffen und zugespitzt: „Die Aussichten auf unbeschwerte Nachmittage auf der Liegewiese sind getrübt. Zahlreiche Bäder haben wegen Spannern ein Fotoverbot angekündigt. Smartphone-Kameras müssten dann zugeklebt werden.“ Und weiter: „Freibäder in mehreren Bundesländern werden daher im Sommer ihre Regeln zum Fotografieren verschärfen. Manche haben das Knipsen sogar ganz untersagt.“ (mho)

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