Freunde zu Gast bei Freunden

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Enthüllten die Erinnerungstafel auf der Rückseite der Marcellinus-Statue: Roland Wolf, Dr. Geppino Boupane und Ekkehard Musch.

Seligenstadt ‐ Vielstimmig klang Adriano Celentanos Klassiker „Azzurro“ durch den Rathaussaal. Es war aber kein Konzert mit italienischer Musik, es war vielmehr die offizielle Verschwisterung der Stadt Seligenstadt mit dem italienischen Piedimonte Matese, ein Festakt mit sehr vielen, sehr sympathischen „italienischen Momenten“. Von Thomas Hanel

Knapp 120 Gäste aus Italien und Deutschland intonierten während des Festakts den Schlager - Ausdruck großer gegenseitiger Sympathie.

Erste Stadträtin Claudia Bicherl („Signora Claudia“), führte mit launigen Worten in Vertretung der erkrankten Bürgermeisterin Dagmar B. Nonn-Adams durch das Programm und begrüßte die Vielzahl der italienischen und deutschen Ehrengäste, geistliche und weltliche Würdenträger. In ihrer Ansprache berichtete Bicherl von einem Zusammenschluss, bei dem sich die Menschen nicht fremd seien. Die Freundschaft beider Städte sei bereits mehrere Jahrzehnte alt, begründet vom ehemaligen Bürgermeister Karl Schmidt und seinem italienischen Kollegen Fabrizio Pepe.

Bilder der Verschwisterungsfeier

Verschwisterung mit Piedimonte Matese

Grundstock sei die Heiligenverehrung von Marcellinus, Schutzpatron beider Städte. „Unsere Städte haben vieles gemeinsam, so ist nun die juristische Besiegelung der Städtepartnerschaft die logische Konsequenz“, so die Stadträtin. Das Gemeinsame betonte auch Bürgermeister Dr. Vincenzo Cappello: „Die Verschwisterung ist ein Instrument, das Leben zu bereichern“, so der Rechtsanwalt, der alle Seligenstädter einlud, seine Stadt zu besuchen. „Sie können sich bei uns wie zu Hause fühlen.“ In naher Zukunft noch deutlicher, da Cappello ankündigte, eine Straße in Piedimonte Matese nach Seligenstadt zu benennen.

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