Elternbeirat organisiert Kauf eines Spenders

Frisches Trinkwasser für Don-Bosco-Schüler

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Freuen sich über den Trinkwasserspender für die Don-Bosco-Schule (von links): Schulleiterin Helen Vandieken, Detlef Wohlgemuth (Brita), Walter Metzger (Sparkasse Langen-Seligenstadt) und Antonia von Stauffenberg, Trainee bei Asklepios.  

Seligenstadt - Frisches Trinkwasser sprudelt seit kurzem aus einem Brunnen, der in der Aula der Don-Bosco-Schule steht.

Möglich gemacht haben die Anschaffung der Förderverein der Förderschule, der Zweckverband Wasserversorgung Stadt und Kreis Offenbach, die Sparkasse Langen-Seligenstadt, Asklepios- und Emma-Klinik sowie die Firma Brita Ionox Deutschland.

Die rund 110 Schüler können sich das Wasser in Flaschen mit einem Fassungsvermögen von einem halben Liter füllen. Die Behältnisse aus stabilem Kunststoff tragen das Logo der Schule und waren für einen „kleinen Geldbetrag“ zu haben, sagt Schulleiterin Helen Vandieken. Kostenlos habe man die Flaschen nicht abgegeben wollen, weil die Mädchen und Jungen mit der Bezahlung auch ein Stück Wertschätzung des Gekauften verinnerlichen sollten.

Die Initiative ging auf den Schulelternbeirat zurück. Dessen stellvertretender Vorsitzender Roland Pajunk hatte einen solchen Brunnen an einer Schule in Obertshausen gesehen. Die Don-Bosco-Schüler mussten sich hingegen ihr Trinkwasser an den Waschbecken auf den Toiletten abzapfen, in einige Klassen brachten Eltern regelmäßig Wasserkisten. Weil das wenig praktisch war, machte sich der Elternbeirat auf die Suche nach Sponsoren, um das 6000 Euro teure Gerät finanzieren zu können. Die Filter müssen etwa zwei Mal ausgetauscht, der Spender gereinigt werden. Die Kosten dafür trägt der Förderverein der Schule, so Pajunk. (sig)

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