Gabriel-Passion „Christi Kreuz vor Augen“

Seligenstadt – Dem Wochenende 4. /5. April fiebert der Seligenstädter Komponist Thomas Gabriel entgegen. „Da wird mein größtes und wichtigstes Oratorium uraufgeführt.

“ Die Passion „Christi Kreuz vor Augen“ nach dem Matthäusevangelium hat der evangelische Theologe Eugen Eckert aktualisiert, wie es die Librettisten Johann Sebastian Bachs auch gemacht haben. Von daher nimmt die Passion Maß am barocken Vorbild.

Auch die Musik lehnt sich an Bach an, jedoch in eigener Handschrift. Band, Xylofon und E-Gitarre treten zum Orchester. Den Vokalpart tragen Solisten und Chor. Eine Besonderheit ist die Evangelistin: Eine Frau führt durch das Passionsgeschehen, geschildert in Chören, Chorälen, Orchestersätzen und Bigband-Arrangements.

Gabriel und Eckert haben das Werk im Auftrag der Konstanzer Münstermusik geschrieben. Unter Leitung von Steffen Schreyer musiziert das Vokalensemble aus Konstanz, Orchester ist die Main-Philharmonie, den Part der Band übernehmen Simon Zimbardo an Trommeln, Berchon Dias mit Perkussion, Andreas Büschelberger am E-Bass, Jan Masuhr an Gitarren und Gabriel am Klavier.

Karten für das Konzert in Seligenstadt am Sonntag, 5. April, 16 Uhr, in der Kirche St. Marien, Steinweg 25, kosten 20, ermäßigt 15 Euro und sind reservierbar per E-Mail an info@klosterkonzerte-seligenstadt.de, z 06182 25323. Für die Frankfurter Uraufführung am Samstag, 4. April, 20 Uhr, in der Heiliggeistkirche, Kurt-Schumacher-Straße 23, gibt’s sie ab 19 Uhr nur an der Abendkasse für 15 Euro. mt

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