Gesundheit als Unterrichtsfach

Schulamt bescheinigt fünf Einrichtungen gutes Gesundheitsmanagement

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Teilzertifikate im Entwicklungsprozess zur „Gesundheitsfördernden Schule“ überreichte Susanne Meißner (Sechste von rechts) fünf Schulen.

Seligenstadt -  Schule und Gesundheit („S&G“) ist ein eigenes Arbeitsfeld des Hessischen Kultusministeriums. Die Leiterin des Staatlichen Schulamts Offenbach hat nun in Seligenstadt fünf Schulen ausgezeichnet, die sich in Sachen Gesundheitsförderung auf die eine oder andere Weise hervortun.

S&G betrachtet Gesundheitsförderung als Prozess der Schulentwicklung mit dem Ziel der Qualitätssteigerung und Qualitätssicherung von Unterricht und Erziehung. Grundlegende Maßnahme dabei ist die Einrichtung eines gut funktionierenden Gesundheitsmanagements. Im Rahmen einer Feierstunde in der Seligenstädter Emma-Schule hat Susanne Meißner, Leiterin des Staatlichen Schulamtes Offenbach, nun fünf Schulen ausgezeichnet, die sich in unterschiedlichen Bereichen der Gesundheitsförderung auf den Weg gemacht und die geforderten Qualitätsdimensionen erfüllt haben: Emma-Schule Seligenstadt, Verkehr und Mobilität; Oswald-von-Nell-Breuning-Schule Rödermark, Bewegung und Wahrnehmung; Matthias-Claudius-Schule Heusenstamm, Bewegung und Wahrnehmung; Karl-Nahrgang-Schule Dreieich, Ernährung und Konsum; Humboldtschule Offenbach, Lehrkräftegesundheit sowie Sucht- und Gewaltprävention.

Die Gesundheitserziehung gehört aktuell zu den besonderen Bildungs- und Erziehungsaufgaben der Schule. Unter Mitwirkung der Schulgemeinde entwickelt sich Schule Schritt für Schritt zum gesundheitsfördernden Lebens-, Lern- und Arbeitsraum. Sie soll junge Menschen befähigen, mit Gesundheitsgefährdungen selbstbestimmt fertig zu werden.

Themen wie „Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung“, „Bewegung und Wahrnehmung“, „Ernährung und Konsum“, „Lehrkräftegesundheit“ sowie „Sucht- und Gewaltprävention“ spielen im Schulalltag eine wichtige Rolle. In den genannten Bereichen werden im Schulentwicklungsprozess zur „Gesundheitsfördernden Schule“ Teilzertifikate als Meilensteine zur Wertschätzung der hervorragenden Arbeit vergeben.

Fotos: Offenbacher Gesundheitsspiele an Rodgauer Schulen

Mit vier erreichten Teilzertifikaten und dem Nachweis eines fundierten Gesundheitsmanagements können Schulen das Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ beantragen. Erforderlich ist eine aussagekräftige Dokumentation der umgesetzten Projekte und Aktivitäten, eine Selbstbewertung und die anschließende Prüfung durch das Staatliche Schulamt.

Die Zertifizierungen wurden organisiert vom Staatlichen Schulamt für den Kreis und die Stadt Offenbach. Das übernahmen Lucia Scheuermann (Generalistin Schule und Gesundheit), Sebastian Klaar (Koordinierende Fachberatung) und Mareike Bauer (Fachberatung). (mho)

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