„Schandfleck muss beseitigt werden“

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Horst Sommer spricht vielen Anwohnern im Niederfeld aus dem Herzen: Der Schandfleck am Kreisel Berliner Straße soll endlich gesäubert werden.

Seligenstadt (paw) - Für reichlich Ärger sorgt ein ungepflegter Grünstreifen von etwa 350 bis 400 Quadratmeter Größe im Niederfeld auf Höhe des Verkehrskreisels an der Berliner Straße.

Sogenannter Flugmüll, Karton- und Plastikreste, Glasflaschen, ja sogar mehrere gefüllte Tüten mit Babywindeln sind im Buschwerk verfangen und bieten wahrlich keinen schönen Anblick.

„Als Anwohner im Revier ist das seit Jahren ein Ärgernis das nicht mehr hinnehmbar ist“, spricht Horst Sommer das aus, was viele Bewohner in seiner Nachbarschaft denken. „Seit 48 Jahren wohne ich in der Hausnummer 95 und bin mit den Menschen aus der Umgebung der Meinung, dieser Schandfleck muss endlich beseitigt werden“, so Sommer. Konkret handelt es sich um das Flurstück 654/2, für dessen Pflegekompetenz sich weder die Nassauische Heimstätte noch die Stadt Seligenstadt verantwortlich sieht. „Der eine schiebt die Verantwortung auf den anderen.“

Eigentumsfrage muss geklärt werden

Damit Bewegung in die Sache kommt hat Sommer jetzt das Gespräch mit unserer Zeitung gesucht. Auf Anfrage ist aus dem Rathaus zu erfahren, dass zunächst die Eigentumsfrage geklärt werden soll. „Mit der Hausverwaltung der Nassauischen Heimstätte haben wir überhaupt kein Problem. Die schickt mehrmals im Jahr eine Gärtnerkolonne, um die Grünflächen vor und zwischen den Häusern in Schuss zu halten. Für die wäre die Pflege des fraglichen Areals kein Problem, nur müsste dann die Stadt die Kosten dafür übernehmen“, fügt Sommer hinzu.

Solange aber nicht geklärt ist, wem die Fläche gehört, wird sich an dem Zustand wahrscheinlich so schnell nichts ändern. Das wird zunächst auch so bleiben: „Wir haben unsere Fachabteilung im Rathaus um Klärung der Eigentumsverhältnisse des Grundstücks beauftragt. Von dort kommt die Bestätigung, dass die Nassauische Heimstätte als Eigentümerin für die Pflege verantwortlich ist und nicht die Stadt Seligenstadt“, so die Bürgermeisterin Dagmar Nonn-Adams.

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