Friedhof-Erweiterungsfläche gestrichen

Neues Wohngebiet in Froschhausen

Seligenstadt - Die Erweiterung des Seligenstädter Stadtteils Froschhausen gewinnt Konturen. Mit den Stimmen von SPD, FDP und FWS befürwortete die Stadtverordnetenversammlung dieser Tage einen Antrag jener Koalition auf Änderung des Bebauungsplanes 46.

Auf der für eine Friedhoferweiterung vorgesehenen Fläche soll zusammen mit möglichen Arrondierungen ein bis zu vier Hektar großes Allgemeines Wohngebiet entstehen. Diese Planung, so betonten die Koalitionsfraktionen, solle „im neu aufzustellenden Regionalen Flächennutzungsplan“ Aufnahme finden. Die Oppositionsparteien CDU und Grüne votierten gegen diese Initiative. Vor allen die Union, von der der Ursprungsantrag stammt, zeigte sich verärgert. Sie hatte die Umwandlung zur Wohnnutzung (Grundstücke für Einzel- und Doppelhausbebauung) über einen neuen Bebauungsplan und dessen Eingliederung in den Flächennutzungsplan vorgeschlagen.

Die bessere und günstigere Lösung, so CDU-Politiker Johannes Zahn. Mit dem neuen Regional-Plan sei erst 2025 zu rechnen, mit der Bebauung ergo frühestens 2027. „Dabei herrscht derzeit schon rege Nachfrage. “ Für die SPD bezog Ex-Bürgermeister Rolf Wenzel Position. Er freue sich über die CDU-Initiative für Froschhausen, das sehe beim Westring ja ganz anders aus. Wichtig sei eine geordnete städteplanerische Verantwortung, dagegen führe der CSU-Antrag zum „Stottern der Planung“. Im Gegensatz zur Union sei er durchaus der Meinung, dass die Initiative „in akzeptabler Zeit“ umgesetzt werden könne. (mho)

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Rubriklistenbild: © dpa

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