Neues Dach für Kita St. Cyriakus in Klein-Welzheim kostet 430 000 Euro

Schutz vor Wind, Wasser und Hitze

Umfassende Dachsanierung (v.l.): Kitaleiterin Gabriele Heckert, Bauamtsleiter Stefan Becker, Bürgermeister Daniell Bastian, Daniel Bergmann (Verwaltungsrat der Kirchengemeinde), Erster Stadtrat Michael Gerheim.
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Umfassende Dachsanierung (v.l.): Kitaleiterin Gabriele Heckert, Bauamtsleiter Stefan Becker, Bürgermeister Daniell Bastian, Daniel Bergmann (Verwaltungsrat der Kirchengemeinde), Erster Stadtrat Michael Gerheim.

Klein-Welzheim – Das Dach ist dicht, die Wärmedämmung verbessert und mehr Licht durch großzügig ausgefallene Fenster gibt es auch: Die Mädchen und Jungen der Kita St. Cyriakus in Klein-Welzheim haben ein neues Dach über dem Kopf, eines, das besser vor Wind, Wasser und Sommerhitze schützt. Aufgrund wiederholter Wassereintritte am 20 Jahre alten Ziegeldach und damit verbundener Schäden an Gebäude und Inventar hatten sich die Kirchengemeinde und die Stadt Seligenstadt auf eine umfassende Sanierung geeinigt.

„Die Bauarbeiten waren, begünstigt durch die Teilschließung der Kita in der Corona-Anfangszeit, in drei Monaten fertiggestellt“, berichtet Bürgermeister Dr. Daniell Bastian. Die Gesamtkosten wurden mit rund 430 000 Euro veranschlagt. Die tatsächlichen Kosten stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht exakt fest. Die Stadt Seligenstadt übernimmt gemäß Stadtverordnetenbeschluss 85 Prozent der Baukosten, in das Projekt war aufgrund der vergleichsweise hohen Kostensumme auch das Bistum Mainz eingebunden.

Bastian lobt Kita-Leiterin Gabriele Heckert und Daniel Bergmann vom Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde St. Marcellinus und Petrus für die „wertvolle Unterstützung in der Planungsphase und für ein immer vertrauensvolles Miteinander.“

Im Zuge der Entfernung der Dachziegel wurde die Dämmung aus Mineralwolle entsorgt. Beim Dach fiel die Entscheidung auf eine leicht zu reinigende und lange haltbare Titanzink-Eindeckung. Die Dämmung wurde durch umweltfreundliche Holzfaserplatten ersetzt, die für ein kühleres Raumklima sorgen. Die beiden störanfälligen Trapez-Dachgauben wurden durch mehrere großflächigen Dachfenster ersetzt. Alle Dachfenster sind zudem mit solarbetriebenen Rollläden ausgestattet, um die Sommerhitze aus dem Gebäude fernzuhalten.  mho

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