Ambulante und stationäre Betreuung

Asklepios-Klinik: Verzahnung abgeschlossen

Alles von einem Team: Ute Martschinke, Martina Abt, Dr. Katharina Volp, Dr. Michael Klump, Dr. Athanasios Beltsis, Dr. Tobias Richter, Dr. Nikos Stergiou (von links).
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Alles von einem Team: Ute Martschinke, Martina Abt, Dr. Katharina Volp, Dr. Michael Klump, Dr. Athanasios Beltsis, Dr. Tobias Richter, Dr. Nikos Stergiou (von links).

In der Asklepios-Klinik Seligenstadt ist nach monatelanger Vorbereitung das Projekt der Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer endoskopisch-gastroenterologischer Betreuung abgeschlossen.

Seligenstadt – Seit Mitte des Jahres hat das fachärztliche Medizinische Versorgungszentrum mit Dr. Athanasios Beltsis einen Gastroenterologen an Bord, der zugleich als Oberarzt der Inneren Klinik arbeitet und mit den bereits in der Klinik tätigen Gastroenterologen, dem Leitenden Oberarzt der Inneren Klinik, Dr. Michael Klump, dem Leitenden Oberarzt der Geriatrie, Dr. Tobias Richter, sowie Chefarzt Dr. Nikos Stergiou eine Komplettversorgung sicherstellt.

Durch diese Erweiterung des Angebots kann die Klinik neben stationärer Betreuung auch ambulante Leistungen bei Magen-Darm-Erkrankungen erbringen. Dies bedeutet, dass von der ambulanten Magenspiegelung über die Vorsorge-Koloskopie bis zur 24-Stunden-Notfallendoskopie alle Verfahren angeboten werden – für die Region eine weitere Verbesserung der Behandlungsstruktur.

„Alles aus einer Hand, alles von einem Team“, so hat sich Michael Klump, der seit 2004 zusammen mit seinem Chef Nikos Stergiou die Geschicke der Klinik führt, in der endgültigen Ausbaustufe die Strukturen gewünscht: „Neben Vorsorge-Untersuchungen können wir bei akuten Eingriffen oder Beschwerden direkt über die Klinik und ihre Endoskopie-Abteilung die Versorgung des Patienten sicherstellen, wodurch sich lange Wartezeiten vermeiden lassen.“ Dass auch die Weiterbildung an Attraktivität gewinnt, darüber freut sich Fachärztin Dr. Katharina Volp, die derzeit ihre Qualifikation als Magen-Darm-Spezialistin erwirbt.

Dass das Team um mehrere Gastroenterologen verstärkt wird, weiß vor allem das Pflegepersonal der Endoskopie-Abteilung unter Leitung von Martina Abt sehr zu schätzen. „So können wir jederzeit auf Fachexpertise zurückgreifen“, sagt die Chefin.

Dies stellt wiederum eine wichtige Grundlage für die Fort- und Weiterbildung junger Ärzte dar und ist eine wichtige Voraussetzung fürs Lehrkrankenhaus der Frankfurter Uniklinik, dem Lehrauftrag für Studenten nachzukommen. Die Innere ist seit Jahren für ihr Engagement in der Lehrtätigkeit bekannt und kann dank dieses zusätzlichen Angebots tiefere Einblicke in die Abläufe ambulanter fachärztlicher Tätigkeit bieten. Mit den Ärzten freut sich Geschäftsführer Uwe Jansen, der seit Juni als Nachfolger von Moritz May dabei ist und um die Bedeutung einer optimalen Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin weiß. „Dies“, so Jansen, „wird in Zukunft ein wichtiger Bestandteil auf dem fachärztlichen Sektor sein, um eine bestmögliche Patientenversorgung zu ermöglichen.“ mho/mt

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