Elektromobilität

Maingau stellt Fahrzeuge und Ladesäulen für Seligenstadt bereit

Volle elektrische Kraft voraus: Richard Schmitz, Geschäftsführer Maingau Energie, und Stadtrat Michael Gerheim auf den Rädern; von links stehend Britta Sorg (Kreisverkehrsgesellschaft), Karsten Munk (Projektleiter Elektromobilität Maingau), Bürgermeister Daniell Bastian und Monika Weber vom Seligenstädter Stadtmarketing.
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Volle elektrische Kraft voraus: Richard Schmitz, Geschäftsführer Maingau Energie, und Stadtrat Michael Gerheim auf den Rädern; von links stehend Britta Sorg (Kreisverkehrsgesellschaft), Karsten Munk (Projektleiter Elektromobilität Maingau), Bürgermeister Daniell Bastian und Monika Weber vom Seligenstädter Stadtmarketing.

E-Golfs, elektrische Lastenfahrräder, der bekannte Hopper der Kreisverkehrsgesellschaft (kvgOF) und Ladesäulen für umweltfreundliche Gefährte: Energiedienstleister Maingau aus Obertshausen spielt eine wichtige Rolle bei der Elektromobilität in Seligenstadt. Ab sofort wartet nach Angaben von Geschäftsführer Richard Schmitz sowohl am Parkdeck Altstadt als auch am Kloster-Parkdeck ein gelb-blauer Elektro-Golf auf Nutzungswillige.

Seligenstadt – Wer buchen will, lädt die Maingau-Carsharing-App aus App- oder Playstore herunter, lässt den Führerschein freischalten, schon kann’s losgehen. Wegen der Mehrwertsteuersenkung sind pro Stunde im Golf 4,87 Euro fällig; wer Kunde ist, kann für 1,95 Euro elektrisch seine Runden drehen. Damit Carsharing- und andere E-Autos in der Einhardstadt „betankt“ werden können, hat die Maingau vier Ladesäulen gebaut – je zwei an beiden Parkdecks. Sie sind auch Standort zum Abholen und Zurückbringen der Einhard-Golfs.

Wer lieber in die Pedale tritt, greift auf eins der drei elektrischen Lastenräder im Rathausinnenhof zurück. Ob für den täglichen Einkauf, die Radtour mit dem Nachwuchs oder den Picknickausflug, die elektrischen Einhard-Bikes sind mit großem Korb inklusive Anschnallgurt ausgestattet. Das Lastenrad kann für 2,92 Euro pro Stunde per App gebucht und bezahlt werden, Energiekunden berappen nur 97 Cent.

Die Stadtverwaltung hat schon Erfahrung gesammelt. „Wir fahren einige Elektro- oder Hybridfahrzeuge, somit sind Elektro-Lastenräder eine passende Ergänzung“, sagt Bürgermeister Daniell Bastian. Die städtischen Bediensteten seien schließlich viel im Stadtgebiet unterwegs.

Um das elektromobile Paket perfekt zu packen, ist der Hopper Teil des Angebots: „Wer zu weit weg wohnt, um an ein Einhard-Car oder Einhard-Bike zu kommen, kann den Hopper in einem begrenzten Aktionsangebot kostenlos nutzen, um an die Standorte zu gelangen“, erläutert Schmitz. Man wolle es den Seligenstädtern so leicht wie möglich machen, in den Genuss elektrischen Fahrens zu kommen.

Der Energiedienstleister betreibt 65 öffentliche Ladesäulen im Kreis, 15 stehen zusätzlich auf dem Gelände des Versorgers in Obertshausen. Geplant ist der Bau von weiteren 38 Säulen bis Ende 2021. Elf Autos sind zurzeit in Dietzenbach, Heusenstamm, Obertshausen, Hainburg und Babenhausen buchbar – auch da soll bis Ende 2021 aufgestockt werden. „Wir freuen uns auf weitere Kooperationen“, so Schmitz. mho

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