Hat Seligenstadt genug Platz für Windkraftpark?

Seligenstadt (paw) - Klimaschutz geht jeden an und kann auch für 27 Schüler ein spannendes Thema sein, wenn es um die eigene Stadt geht.

Im Verlauf der Projektwoche an der Einhardschule befassten sich die Schüler der Einführungsphase unter anderem mit der Frage, wie die Energiezukunft Seligenstadts konkret aussehen kann. Zur Unterstützung der Gruppe war einen ganzen Tag lang Astrid Hilmer von „Merkwatt“ mit dabei.

Die Firma hat ein Simulationsprogramm namens „Simwatt“ entwickelt. Dieses Programm dient dazu, Kommunalpolitiker bei der Erstellung ihrer lokalen Klimaschutzkonzepte zu unterstützen.

Mit realen Daten arbeiten

„Simwatt“ ist auch für die Stadt Seligenstadt aktiv, und die Schüler hatten die Möglichkeit mit realen Daten zu arbeiten. Bei der Simulation ging es darum zu klären, um wie viel Seligenstadt seinen Energieverbrauch senken kann und will oder wie viel erneuerbare Energien auf dem Stadtgebiet selbst erzeugt werden können.

Konkret geht es also um so brisante Fragen, ob die Einhardstadt genügend Platz für einen Windkraftpark hat oder Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern ein sinnvoller Beitrag zur Energiegewinnung sind. Das Projekt wird betreut von den Lehrerinnen Brigitte Kössl, Karina Lecke und Pia Sammer.

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