Stadt investiert: 1,15 Millionen Euro

Großer Anbau für die Kleinsten: Spatenstich an der Krippe Burg Wirbelwind

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Spatenstich mit Kindern, Politikern, Vertretern der Stadtverwaltung und der Planungsgesellschaft: (stehend von links) Laura Töpner (Mitarbeiterin der Krippe), Monika Weigand-Dunkel (Leiterin Burg Wirbelwind), Ruth Gassel (Stadtverordnete), Bernd Michael (Stadtrat), Daniel Brauneis (Bauamt), Bürgermeister Dr. Daniell Bastian, Erster Stadtrat Michael Gerheim, Manfred Kreis (Stadtrat), Christine Henkel (Projektleiterin whn) und Harald Wientgens (whn).

Seligenstadt – Spatenstich an der Krippe Burg Wirbelwind: Für 1,15 Millionen Euro entsteht dort ein neues Gebäude für zwei U3-Gruppen mit je zwölf Kindern.

Der symbolische Spatenstich an der Burg Wirbelwind im Seligenstädter Norden leitet den Beginn der Arbeiten zum großen Erweiterungsanbau für die Kinderkrippe am Nachbarschaftshaus ein. Fertigstellung soll nach etwa einem Jahr Bauzeit im März 2020 sein. Die Kosten des rund 330 Quadratmeter großen Neubaus mit direkter Anbindung an das bestehende Gebäude belaufen sich auf etwa 1,15 Millionen Euro und werden zum überwiegenden Teil von der Stadt Seligenstadt übernommen. Wie hoch der zu erwartende Landeszuschuss sein wird, steht durch einen Wechsel der Richtlinien noch nicht fest.

Träger der Einrichtung ist das Mütterzentrum Seligenstadt. In dem Neubau sind zwei Gruppen- und zwei Schlafräume vorgesehen. Die Gruppenstärke ist auf je zwölf Kinder im Alter von null bis drei Jahren ausgelegt. Verwirklicht werden in der Erweiterung außerdem ein gemeinsamer Intensivraum mit integriertem Bistro, ein Sanitärbereich mit Wickeltisch und Badewanne, ein Raum für Eltern als Wartebereich während der Eingewöhnungsphase sowie für Besprechungen, ein Pausenraum mit Arbeitsbereich sowie ein Waschraum mit Zugang zur Gruppe.

Auf dem städtischen Gelände entsteht ferner ein Parkplatz mit insgesamt 17 Stellflächen. Zusätzlich wird ein Gehweg zur naheliegenden Querungshilfe über die Ellenseestraße angelegt.

Das Gebäude in Massivbauweise mit großflächig verglastem Eingangsbereich wird nach Angaben aus dem Rathaus bedarfsgerecht und nach neusten energetischen Richtlinien gebaut. „Die insgesamt 24 Plätze für Kinder unter drei Jahren sind ein weiterer wichtiger Beitrag für Seligenstädter Mütter und Väter, um Beruf und Familie vor Ort gut vereinbaren zu können“, betonen Bürgermeister Dr. Daniell Bastian (FDP) und Erster Stadtrat Michael Gerheim (SPD) anlässlich des Spatenstichs.

So können Eltern das kindliche Selbstbewusstsein stärken

Der Stadt Seligenstadt obliegt nicht nur die Organisation des Betriebes der eigenen Kinderbetreuungseinrichtungen, sondern sie ist auch für die Finanzierung der Kitas in kirchlicher und privater Trägerschaft zuständig. Bei den freien Trägern wie der Krippe Burg Wirbelwind zahlt die Stadt die nicht gedeckten Betriebskosten. Im Jahr 2018 betrug der Zuschuss für alle kirchlichen und freien Einrichtungen knapp drei Millionen Euro. (kd)

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