Unfallgefahr durch Piktogramme

Erneuerte Tempo-30-Schilder in Froschhausen - ein Haken bleibt

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Schildertausch in Tempo-30-Zonen: Straßen mit Hinweiszeichen der maximalen Größe versehen.

Schilder-Aktion im Seligenstädter Stadtteil Froschhausen. Da diverse Hinweiszeichen in Tempo-30-Zonen verblasst waren, mussten sie im Zuge der üblichen Verkehrsschau erneuert werden. Den Austausch übernahm der städtische Bauhof.

Froschhausen –  In seinem entsprechenden Bericht betont der Magistrat jedoch, dass in den Seitenstraßen keine Fahrbahnpiktogramme aufgetragen werden. Dies hatte die CDU „mit dem Hinweis auf Unfallgefahr für Zweiradfahrer“ vorgeschlagen.

„Fahrbahnpiktogramme sind eine zusätzliche Unfallgefahr, insbesondere für Zweiradfahrer, und sollen daher nur in Einzelfällen eingesetzt werden. Da bei der Einfahrt in die 30er-Zonen vor-her jeweils ein Abbiegevorgang erforderlich ist, halten wir dies für verzichtbar, da nur mit verringerter Geschwindigkeit in die Seitenstraßen eingebogen werden kann. Lediglich an geraden Stellen, an denen Verkehrsteilnehmer mit Tempoüberschuss ankommen, werden sie gegebenenfalls auf der Fahrbahn zur zusätzlichen Verdeutlichung aufgebracht, z.B. in der Seligenstädter Straße“, lautet indes die Rathausposition.

Die Geschwindigkeitsbeschränkungen im Stadtteil reklamiert die dortige CDU für sich. „Durch eine CDU-Initiative herrscht seit vielen Jahren auf allen Seitenstraßen in Froschhausen eine Tempo-30-Zone. Da vermehrt Bürger auf uns zugekommen sind und um eine Überprüfung der zurückhaltenden Beschilderung gebeten haben sind wir aktiv geworden“, erläutert CDU-Vorsitzender Thomas FJ Lortz. Die Seligenstädter Stadtverordnetenversammlung hatte auf CDU-Initiative Bürgermeister Dr. Daniell Bastian (FDP) in seiner Eigenschaft als Ordnungsbehörde gebeten, entsprechende Maßnahmen durchzuführen.

Schließlich wurden mehrere Schilder neu ausgerichtet, versetzt und verblasste durch Neue ersetzt. Da die Norm größere Schilder nicht zulässt, wurden die Einfahrtstraßen in die Tempo-30-Zonen mit der maximal möglichen Größe von 84x84 Zentimeter beschildert. „In schmalen Straßen wie etwa im Wiesenweg oder Borngasse wurden kleinere Schilder verwendet, um das Lichtraumprofil nicht mehr als nötig einzuengen. Schäden an Fahrzeugen oder Schildern wären sonst die Folge“, argumentiert die Verwaltung.

An folgenden Straßen wurden Verkehrszeichen im Stadtteil ausgetauscht oder repariert: Friedhofstraße, Ecke Offenbacher Landstraße; Borngasse, Ecke Offenbacher Landstraße; Gartenstraße, Ecke Seligenstädter Straße; Max-Planck-Straße, Ecke Seligenstädter Straße; Anne-Frank-Straße, Ecke Seligenstädter Straße; Wiesenweg, Ecke Seligenstädter Straße; Flutgrabenweg, Ecke Seligenstädter Straße und Kapellenweg, Ecke Schulstraße.  (mho)

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