Weiteres Mosaiksteinchen

Stadt baut Betreuung aus: Richtfest bei Burg Wirbelwind

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Richtfest für den Erweiterungsbau der Krippe Burg Wirbelwind: Raum für zwei Gruppen und zwei Schlafräume.

Ein weiteres Mosaiksteinchen im Bemühen der Stadt Seligenstadt, ihr Betreuungsangebot sukzessive weiter auszubauen: Beim Bauvorhaben Erweiterung der Krippe Burg Wirbelwind gab es das Richtfest zu feiern.

Seligenstadt – Vor Ort verwiese Bürger-meister Dr. Daniell Bastian (FDP) und Erster Stadtrat Michael Gerheim (SPD) darauf, dass die Stadt in Sachen Betreuung durchaus unter Zugzwang steht: „Im vergangenen Jahr kamen in Seligenstädter Familien 190 Kinder zur Welt, zusätzlich zogen viele junge Familien zu uns an den Main.“ Beides sei erfreulich, doch sei im Gegenzug der Ausbau der Betreuungseinrichtungen erforderlich, im konkreten Fall der der städtischen Kinderkrippe Burg Wirbelwind. „Der Spatenstich war im Februar, und jetzt haben wir schon das Richtfest“, freute sich der Bürgermeister.

Alle Arbeiten am Erweiterungs-Anbau liegen im Zeitplan. Die Rohbauarbeiten verliefen reibungslos und sind fast abgeschlossen. Insgesamt wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt 175.000 Euro aufgewendet. Ende Mai soll mit den Dachdeckersarbeiten begonnen werden, im Juni geht es mit den Fenstern weiter. „Zeitweise gibt es einen neuen Haupteingang für Eltern und Kinder. Damit ist sowohl die Sicherheit als auch der Baustellenablauf gewährleistet“, sagt Gerheim. Die Rohinstallationen für Elektro- und Sanitär beginnen in den Sommerferien, die eigentlichen Arbeiten folgen während der Krippenschließzeit.

Die Kosten des rund 330 Quadratmeter großen Neubaus mit direkter Anbindung an das bestehende Gebäude „Am Hasenpfad 31“ betragen rund 1,15 Millionen Euro und werden zum überwiegenden Teil von der Stadt Seligenstadt übernommen. Die Fertigstellung ist für März 2020 geplant.

Der Anbau im Wohngebiet Niederfeld soll Raum für zwei Gruppen und zwei Schlafräume geben. Die Gruppenstärke ist auf je zwölf Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren ausgelegt. Weiter verwirklicht werden in der Erweiterung ein gemeinsamer Intensivraum mit integriertem Bistro, ein Sanitärbereich mit Wickeltisch und Badewanne, ein Raum für Eltern als Wartebereich während der Eingewöhnungsphase sowie für Besprechungen, ein Pausenraum für die pädagogischen Fachkräfte mit integriertem Arbeitsbereich so-wie ein Waschraum mit Zugang zur Gruppe.

Auf dem städtischen Gelände entsteht ein Parkplatz mit insgesamt 17 Stellflächen. Zusätzlich wird ein Gehweg zur nahliegenden Querungshilfe über die Ellenseestraße angelegt.  

mho

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