Infos zur Umrüstung auf LED-Technik

Licht im Dunkel des Ampeldickichts

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Seligenstadt - Die Seligenstädter Stadtverordnetenversammlung hatte den Magistrat beauftragt zu prüfen, ob die Lichtsignalanlagen in der Innenstadt mit der kostensparenden LED-Technik ausgestattet werden sollten.

Aus dem Bericht des Bauamtes, den das Seligenstädter Parlament dieser Tage kommentarlos zur Kenntnis nahm, ist kaum Handlungsbedarf ersichtlich. Im Juni 2011 hatten die Bürgervertreter beschlossen, Licht ins Dunkel des Seligenstädter Ampeldickichts zu bringen: Die Verwaltung sollte prüfen, ob die Umrüstung auf LED wirtschaftlich sinnvoll ist und bei mittelfristiger Kostenersparnis einen Plan für einen schnellstmöglichen Austausch vorlegen. Nachdem der Bericht drei Ausschüsse passiert hatte, lag er jetzt den Stadtverordneten vor.

Darin sind alle Ampeln aufgelistet, für die die Stadt im Januar 2013 unterhaltspflichtig war. So wurde die Anlage Aschaffenburger Straße und Pfarrgasse nach Schließung der Hans-Memling-Schule im Frühjahr 2013 zurückgebaut. Auch die Lichtsignalanlagen Würzburger Straße / Babenhäuser Straße, Würzburger Straße / Einhardstraße, Würzburger Straße / Am Riegelsbach / Rilkestraße, Würzburger Straße / /Zellhäuser Straße und Frankfurter Straße / Einhardstraße werden nicht weiter bewertet, da sie im Zuge der Umgestaltung der Würzburger Straße (Umbau der Kreuzungen in Kreisverkehrsplätze) bis zum Jahr 2015 abgeschafft werden. Die Ampelanlage Bahnhofstraße / Babenhäuser Straße wurde bereits im Jahr 2008 auf LED-Technik umgerüstet. An der Kreuzung Bahnhofstraße / Einhardstraße wurde im Zuge der Einrichtung der Umleitungsstrecke für die Großbaustelle Einhardstraße / Würzburger Straße ebenfalls auf die neue Technik umgestellt.

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Die Anlagen Trieler Ring I / Henri-Dunant-Straße und Trieler Ring II / Rodgaustraße sind laut Bericht mit der Niedervolttechnik ausgestattet, so dass die Amortisierungszeit etwa zwölf Jahre beträgt und eine Umrüstung auf die LED-Technik zurzeit nicht empfohlen wird. Gemäß dem beschlossenen Radverkehrskonzept der Hochschule Darmstadt könnte die Anlage Fontanestraße / Zellhäuser Straße / Am Schwimmbad durch einen Kreisverkehrsplatz ersetzt werden: „Hier sollten die weiteren Beschlüsse des Radverkehrskonzeptes abgewartet werden, bevor in die neue Technik investiert wird.

Die bestehende Anlage wird mit der Niedervolttechnik betrieben. Die Amortisierungszeit beträgt etwa elfeinhalb Jahre.“ Minimaler Stromverbrauch, lange Lebensdauer von etwa zehn Jahren, geringere Wartungskosten sowie eine Verbesserung der Signalwirkung und damit erhöhte Verkehrssicherheit auch bei Sonneneinfall - das sind Experten zufolge die großen Vorteile der LED-Technik. 

sam

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