Franz Gruber stellt Nachbildung in der Altstadt aus

Basilika aus tausenden Streichhölzern

Franz Gruber mit seinem Streichholz-Modell der Basilika
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390 Arbeitsstunden stecken in dem Streichholz-Modell von Franz Gruber. Zu sehen ist es jetzt im Schaufenster des Schuhhauses Franz.

Ein Basilika-Modell aus 26 000 abgebrannten Streichhölzern ist seit gestern besonderer Blickfang im Schaufenster des Schuhhauses Franz an der Aschaffenburger Straße. 390 Stunden hat Franz Gruber aus Babenhausen in die maßstabsgerechte Nachbildung gesteckt.

Seligenstadt – Seit den Sechzigerjahren baut Ranz Gruber historische Gebäude aus Streichhölzern originalgetreu nach, seine Sammlung umfasst mittlerweile 65 Werke vom Buckingham Palace über den Petersdom bis zum Kapitol in Washington. Die Miniatur-Basilika, 120 Zentimeter lang, 60 breit und 80 hoch, entstand vor rund drei Jahren. Monika Weber vom SeligenStadtMarketing erfuhr durch einen Fernsehbeitrag von dem Modell und nahm daraufhin Kontakt mit Gruber auf. „Ich dachte mir, das brauche ich auf alle Fälle als Zugpferd im Advent“, sagt Weber und hofft, dass viele Neugierige vor dem Schaufenster stehen bleiben.

Franz Gruber und seine Frau besuchen die Einhardstadt selbst regelmäßig. „Da gibt’s das beste Eis der Welt“, sagt der Bastler, der bei den Spaziergängen am Mainufer auch die Architektur der Basilika bestaunt. Da ihm Pfarrgemeinde und Bistum keine Pläne zur Verfügung stellten, behalf er sich mit Skizzen und eigenen Abmessungen. So entstand die seines Wissens erste Miniaturausgabe der Basilika im Maßstab 1:100.

Die Streichhölzer brennt Gruber zuvor übrigens nicht aus Sicherheits-, sondern aus optischen Gründen ab. Mit den schwarzen Köpfchen kann er bestimmte Details besser herausarbeiten. (fj)

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